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Dieses Thema hat 35 Antworten
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 Frankfurt Lions
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radde Offline

Laufschüler

Beiträge: 9

24.10.2003 07:36
presse, 24.10.2003 Antworten

Frankfurter Rundschau Online

Duell mit Vorgeschichte
Die Lions erwarten heute die Mannheimer Adler, die nach der herben Niederlage zu Saisonbeginn auf Revanche sinnen

Je unwirscher die Jahreszeit, desto heißer die Duelle auf dem Eis. Nach dem Hessenderby gegen Kassel empfangen die Frankfurt Lions heute die Mannheimer Adler zum zweiten großen DEL-Regionalderby in der Frankfurter Eissporthalle (19.30 Uhr).
VON MATTHIAS KITTMANN

Frankfurt a. M. · 23. Oktober · Ein Duell mit Vorgeschichte, denn in Mannheim trafen beide Teams schon einmal am dritten Spieltag aufeinander. Ein Donnerstagspiel mit TV-Live-Übertragung und so etwas wie die Initialzündung der Lions zu ihrer bislang überragenden Saison, in der sie sich als sportlicher Absteiger zeitweilig an die Tabellenspitze katapultierten und derzeit auf Rang zwei liegen. 5:0 hieß es am 11. September für Frankfurt. Der höchste Sieg in Mannheim und eine Demütigung für die Adler, auch noch vor den Augen der bundesweit eishockeyinteressierten Öffentlichkeit.

Die Lions legten danach so richtig los, besonders auswärts ist der Unterschied zum Vorjahr frappierend. Schon jetzt haben sie mit 14 Punkten in fremden Stadien nach einem Viertel der Saison zwei Zähler mehr als in der gesamten vergangenen Saison.

Doch für dieses Duell am heutigen Abend zählen die Auflistungen wenig. Die Spiele zwischen diesen beiden Rivalen sind immer etwas Besonderes. Das lässt sich schon daran festmachen, dass die Lions in den vergangenen beiden Katastrophenjahren dennoch immer wenigstens ein Heimspiel gegen Mannheim gewonnen haben.

Was andersherum bedeutet: Auch in der aktuellen Form der Lions ist das Heimspiel gegen die Adler kein Selbstläufer, zumal die Gäste auf Revanche für das 0:5 sinnen. Interessante Duplizität: Vor jenem Paukenschlag in Mannheim hatten die Lions zuvor das Heimspiel gegen Hamburg verloren, am vergangenen Sonntag mussten sie zu Hause eine Niederlage gegen Iserlohn einstecken. Lions-Manager Lance Nethery, in den 90ern mit den Adlern dreimal Meister, sieht darin kein besonderes Omen: "Gegen Mannheim bedarf es keiner Aufwecksignale. Da musst Du als Spieler immer bereit sein, sonst hast du deinen Beruf verfehlt."
An der Abendkasse gibt es noch wenige Sitz- und Stehplatzkarten für Erwachsene.

FNP

Lions wollen die Adler stutzen
Frankfurt. 40 Prozent der erzielten Treffer resultierten in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bisher aus Überzahl-Situationen. Eine Ausnahme bilden da die Frankfurt Lions: Die Hessen trafen vorzugsweise bei ausgeglichener Spielstärke. "Ein überragendes Powerplay ist jetzt noch nicht so wichtig. Das kommt erst in den Playoffs", meint Frankfurts Trainer Rich Chernomaz.

Ob es auch am kommenden Wochenende ausreichen wird, muss sich zeigen. Heute (19.30 Uhr) kommt der Dauer-Rivale Adler Mannheim mit der Unterstützung von rund 1000 Fans an den Ratsweg. Und ihre Zuversicht ist groß. Zehn Siege in 19 Spielen feierten die Adler in Frankfurt, so viele wie kein anderes DEL-Team. Die Eissporthalle wird voraussichtlich ausverkauft sein, es gibt nur noch Restkarten für die Sitzplätze und etliche Stehplatzkarten, jedoch keine ermäßigten mehr. Am Sonntag werden 650 Lions-Fans mit dem erstmals seit 1999 wieder beorderten Sonderzug zur Partie nach Düsseldorf reisen. Chernomaz hat bis auf seine Parade-Reihe Lebeau – Belanger – Kohmann die Sturm-Trios umgestellt, um noch ausgeglichener zu werden.

Nach dem Spiel Düsseldorf folgt eine Länderspielpause, in der jedoch einige Frankfurter Cracks im Einsatz sein werden. Reichel spielt beim Deutschland Cup für Deutschland, Sebastian Klenner und Hackert sind auf Abruf nominiert. Für die USA geht Ratschuk ins Rennen, im Team Kanada stehen Gordon und Bouchard. (löf)

Taugenix Offline

Tuckers Masseur


Beiträge: 3.727

24.10.2003 07:42
#2 RE:presse, 24.10.2003 Antworten

In Antwort auf:
Stehplatzkarten für Erwachsene

Ja, Studentenkarten gab es schon gestern nicht mehr... frech das man dann den vollen Preis latzen darf!!

HASTA LA VICTORIA SIEMPRE
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Arcor Offline

Nationalspieler


Beiträge: 327

24.10.2003 07:46
#3 RE:presse, 24.10.2003 Antworten

In Antwort auf:
Ja, Studentenkarten gab es schon gestern nicht mehr... frech das man dann den vollen Preis latzen darf!!

sorry, aber ganz ehrlich gesagt kannst du froh sein das du noch ne karte hast. es gab jahre da haste einen tag vorher nix mehr bekommen!!

oder du gehst das nächste mal 2 wochen vor dem spiel auf die GS, da haben die auch noch ermäßigt
oder ne DK, ist auch ermäßigt



Taugenix Offline

Tuckers Masseur


Beiträge: 3.727

24.10.2003 08:20
#4 RE:presse, 24.10.2003 Antworten

In Antwort auf:
sorry, aber ganz ehrlich gesagt kannst du froh sein das du noch ne karte hast. es gab jahre da haste einen tag vorher nix mehr bekommen!!

oder du gehst das nächste mal 2 wochen vor dem spiel auf die GS, da haben die auch noch ermäßigt
oder ne DK, ist auch ermäßigt



Sehe ich nicht so! Gibt ja sogar noch Karten an der Abendkasse! Aber die Löwen bekommen kein gescheites System hin, mit den ermässigten Karten!
Es gab auch Jahre, da ist der Main zugefroren..........


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Arcor Offline

Nationalspieler


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24.10.2003 08:22
#5 RE:presse, 24.10.2003 Antworten

Ja du musst aber sehen, das die Lions eben nur ein bestimmtes Kontingent an ermäßigten Karten zur Verfügung stellen! Solange der Vorrat recht!!!!!!!!!!

Da kannst du nicht die Lions für verantwortlich machen. das ist ein System was viele Vereine, nicht nur im eishockey, benutzen und das hat sich bewährt. Es bringt ja noch weniger, wenn man am Ende 50 Erwachsene hat und nur noch 50 Ermäßigt Karten!!



Taugenix Offline

Tuckers Masseur


Beiträge: 3.727

24.10.2003 08:24
#6 RE:presse, 24.10.2003 Antworten

Bei der Eintracht (war es zumindestens mal so) das Ermässigte Karten durchgeschnitten wurden. So kannste einfach ganz normal nur Stehplätze machen und falls einer eine Ermässigte will, kann man ihm eine machen!


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JUS67 Offline

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Beiträge: 614

24.10.2003 08:31
#7 RE:presse, 24.10.2003 Antworten

Die Rheinpfalz vom 24.10.2003

Derbyfieber in Frankfurt

Das Topspiel des 15. Spieltags der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) steigt in Frankfurt, wo die Lions die Adler Mannheim erwarten. Das erste Aufeinandertreffen hatten die Hessen souverän mit 5:0 gewonnen.

Heute Abend gibt es "Derbyfieber" in Frankfurt: In der Eissporthalle am Ratsweg ist der Rekordmeister der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), Adler Mannheim, zu Gast. In 38 Aufeinandertreffen gingen die Adler 23 Mal als Sieger vom Eis. Allerdings konnten die Frankfurt Lions das erste Duell am dritten Spieltag der laufenden Saison deutlich mit 5:0 für sich entscheiden und hoffen auf eine Wiederholung dieses Streichs.

Sonderbewachung für Mannheims Topscorer

Patrick Lebeau und Jesse Belanger, die beiden Topscorer der Deutschen Eishockey Liga, werden von den Adlern wohl eine besondere Bewachung erfahren. Aber die beiden Frankokanadier sind hungrig, ihre Spitzenpositionen in der Torschützentabelle weiter auszubauen. Zumal ihnen Scott King aus Iserlohn schon gefährlich nahe gerückt ist.

Die Frankfurt Lions könnten mit einem Sieg über die Adler den 250. DEL-Sieg aus insgesamt 528 DEL-Begegnungen feiern. Stürmer Martin Reichel feierte bereits am vergangenen Freitag beim Auswärtsspiel in Hannover sein 500. DEL-Spiel. In den 500 Partien erzielte er 104 Tore und bereitete 188 Treffer vor, fünf Tore und fünf Vorlagen davon alleine schon für die Frankfurt Lions.

Die weiteren Spiele: Kassel Huskies - DEG Metro Stars, Wölfe Freiburg - Hamburg Freezers und Krefeld Pinguine - Nürnberg Ice Tigers.

© Copyright AFP/SID - Es handelt sich bei diesen Veröffentlichungen um automatisiert eingespeistes Material des Diensteanbieters AFP im Sinne des Teledienstegesetzes.

sid, Freitag, 24. Okt, 08:18 Uhr

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C-Gam Offline

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24.10.2003 08:34
#8 RE:presse, 24.10.2003 Antworten

In Antwort auf:
Sonderbewachung für Mannheims Topscorer

Patrick Lebeau und Jesse Belanger, die beiden Topscorer der Deutschen Eishockey Liga, werden von den Adlern wohl eine besondere Bewachung erfahren.


So, so Lebeau und Belanger sind also Mannheimer. Das hätten die wohl gerne.

C-Gam
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Arcor Offline

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Beiträge: 327

24.10.2003 08:38
#9 RE:presse, 24.10.2003 Antworten

ja gut, aber du musst bedenken, das es auch abrechnungsmäßig etwas anders läuft. die kasse spuckt ja tikets aus mit vollem preis. um in der kasse die richtioge menge geld zu haben, musste da auch die karten genau verkaufen. das mit der eintracht weiß ich leider nicht sorry. aber sei froh das du nicht in freiburg zm spiel gehst. da würde auch ich mich ärgern.

Normale Karte: 14 Euro
Errmäigt: 8 Euro



Bine Offline

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Beiträge: 8.717

24.10.2003 08:43
#10 RE:presse, 24.10.2003 Antworten

BILD

Frankfurt hat die Löwen wieder lieb

Von Manfred Schäfer

Der Sonderzug nach Düsseldorf am Sonntag ist ausverkauft (650 Plätze), nur noch wenige Karten an der Abendkasse für das Duell heute gegen Mannheim (19.30 Uhr) – die Frankfurter Eis Löwen haben ihre Fans zurückgewonnen.

Manager Lance Nethery weiß auch warum: „Wir bieten attraktives Eishockey.“

Nach gut einem Drittel der Saison liegen die Frankfurt Lions auf dem zweiten Platz. Nethery erklärt den lang ersehnten Aufschwung: „Die neue Mannschaft hat sich sehr schnell gefunden. Das ist das Verdienst von Rich Chernomaz. Unser Trainer hat alle von Beginn an gleich behandelt. Dazu die zwei tollen Siege in der Anfangsphase gegen Mannheim und Düsseldorf. Dadurch haben wir viel Selbstvertrauen getankt.“

Die Gleichheit aller Spieler scheint eines der Erfolgsgeheimnisse der Löwen zu sein.

Nethery verrät: „Bei uns gibt’s in diesem Jahr keine Sonderprämien. Die Spieler kriegen etwas für die Play-offs und dort auch nur für jedes Heimspiel, das wir erreichen. Außerdem erhalten alle das Gleiche. Lediglich die Nachwuchsspieler haben ein bisschen weniger.“

Vor dem harten Wochenende gegen die Mannheimer Adler und die Düsseldorfer plagen Chernomaz keine Personalsorgen: „Bis auf Robert Francz sind alle an Board.“

Auch das eine Erklärung für den starken Löwen-Aufschwung: „Wir sind vom Verletzungspech bisher verschont geblieben“, sagt Nethery.



Kallemann Offline

Nationalspieler


Beiträge: 448

24.10.2003 08:44
#11 RE:presse, 24.10.2003 Antworten

hab ich eben auch so gelesen, is ja wurscht, von mir aus spielen Sie in Mannheim solange Ihre Scores für uns zählen!!!



keineAhnung Offline

iiiilljaaaa
Stammtisch-Mod


Beiträge: 4.267

24.10.2003 09:11
#12 RE:presse, 24.10.2003 Antworten

Mannheimer Morgen:

Corbet und Hock fehlen

EISHOCKEY: Adler bei Lions

Im Derby der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) müssen die Mannheimer Adler heute in Frankfurt (19.30 Uhr/Eissporthalle am Ratsweg) auf die beiden Stürmer Robert Hock (Leistenzerrung) und René Corbet (Schlüsselbeinprellung) verzichten. Obwohl sich Cheftrainer Bill Stewart beim Fehlen des kanadischen Torjägers noch nicht ganz festlegen wollte - "wir mussten ein klein bisschen wechseln", erklärte Stewart - sprach die Trainingseinheit am Donnerstag eine klare Sprache: Tomas Martinec rückte in die Sturmreihe mit Plante und Podollan auf. Damit steht Klaus Kathan nach dem Ausfall von Hock plötzlich allein da. "Vielleicht hat Bill Stewart ja ein bisschen Mitleid mit mir", grinst der Einzelkämpfer vielsagend. "Ansonsten glaube ich nicht, dass ich viel Eiszeit bekommen werde." Die üble Niederlage gegen die Lions im ersten Aufeinandertreffen im September hat der Offensivmann fast verdrängt. "Aber natürlich wird jeder das 0:5 spätestens am Freitag wieder im Hinterkopf haben", ist sich Kathan sicher.

Eine persönliche Rechnung mit den Hessen hat Torhüter Richard Shulmistra offen. Er kassierte vier der fünf Treffer. "Marc Seliger hat gut gespielt, jetzt soll Richard zeigen, was er kann", erklärte Coach Stewart. "Wer am Sonntag gegen Ingolstadt spielt, hängt vom Frankfurt-Derby ab", gibt es vom Adler-Trainer keine Garantie für zwei Partien am Stück. Die Panther werden am Sonntag um 18.30 Uhr im Friedrichspark erwartet. jako

gruss
sandra



ICH WILL DEN WIEDER HABEN!

keineAhnung Offline

iiiilljaaaa
Stammtisch-Mod


Beiträge: 4.267

24.10.2003 09:14
#13 RE:presse, 24.10.2003 Antworten

und hier noch der bericht aus dem Mannheimer Morgen von gestern:

Adler sind auf Revanche gegen Lions aus

EISHOCKEY: Das 0:5 vor sechs Wochen ist nicht vergessen / Bill Stewart: Wir sind bereit

Von unserem Redaktionsmitglied Jan Kotulla

Das saß - mit 0:5 fertigten die Frankfurt Lions die Mannheimer Adler am 11. September im Friedrichspark ab. Fans, Trainer, Manager und Spieler waren enttäuscht. "Ich bin noch nie derart geschlagen worden", denkt auch Adler-Torjäger Devin Edgerton sechs Wochen später nur ungern an das Debakel zurück. Am morgigen Freitag haben der 33-Jährige und seine Teamkollegen Gelegenheit, sich endgültig zu rehabilitieren.

Gegen Kassel am Sonntag pausierte der Stürmer noch wegen eines Pferdekusses am linken Bein. "Es ist besser, mal ein oder zwei Spiele auszusetzen, bevor eine schwere Verletzung dich zu einer langen Pause zwingt", spricht der Kanadier aus Erfahrung. In der vergangenen Saison fehlte er lange wegen eines Armbruchs.

"Gegen die Lions wünschte ich, ich wüsste, wie das Duell ausgeht. Es wäre toll, wenn wir den Spieß umdrehen, und die drei Punkte zurückholen könnten. Allerdings ist Frankfurt sehr gut in die Saison gestartet", warnt Edgerton. Gegen die Hessen hofft er auf die Unterstützung der Adler-Anhänger. "Gegen Frankfurt ist es immer ein spezielles Derby, das war es schon, als ich noch für die Lions spielte", erinnert sich der Ex-Löwe. "Deren Fans mögen mich nicht besonders, deshalb ist es toll, wenn jemand hinter mir steht."

Das sieht Trainer Bill Stewart genauso. "Es ist großartig, dass uns viele Fans anfeuern. Ich bin mir sicher, dass beide Teams ihnen ein spannendes Spiel bieten werden. Im September war die Saison sechs Tage alt, jetzt sind sechs Wochen um und wir sind bereit", gibt sich der Coach kämpferisch. "Ich bin zwar noch nicht ganz zufrieden, aber unsere Resultate sprechen für sich", verweist Stewart auf sechs Siege, je einen Erfolg und eine Niederlage im Penaltyschießen und zwei Misserfolge.

Weitere Informationen: DEL, 15. Spieltag, Frankfurt Lions - Adler Mannheim (Freitag, 19.30 Uhr/Eissporthalle am Ratsweg)

gruss
sandra



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JUS67 Offline

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24.10.2003 09:14
#14 RE:presse, 24.10.2003 Antworten

FAZ vom 23.10.2003

Die Frankfurt Lions können wieder ihre Zähne zeigen

23. Oktober 2003 Wenn am Danziger Platz die Autos nur noch im Schrittempo vorankommen und entlang dem Ostpark schon am Nachmittag alle Parkplätze belegt sind, ist dies ein gutes Zeichen - für die Kassierer der Lions. Denn dann steht ihnen ein ausverkauftes Haus bevor, so wie am Freitag abend, wenn der Frankfurter Klub aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) im Stadion am Ratsweg seinen Lieblingsgegner empfängt: Die Adler Mannheim haben sich zum Gastspiel angesagt. 7000 Besucher werden sich einfinden, um ein Duell zweier Konkurrenten mitzuerleben, in dem seit je viel Abneigung und Mißgunst mitspielt und alle Akteure mindestens bis an die Grenze des Erlaubten gehen, um den Gegner in Schach zu halten. Nach langer Zeit gehen die Frankfurter mal wieder als Favorit in die prestigeträchtige Partie. Derzeit belegen sie den zweiten Tabellenplatz. Mindestens Achter müssen sie im Frühjahr sein, um zum Ende der Hauptrunde einen begehrten Platz in der Play-off-Runde zu ergattern. In den vergangenen drei Jahren wurde die Meisterschaft ohne Beteiligung der Lions entschieden. Der Traditionsverein hat einen beispiellosen Niedergang hinter sich: Vor knapp sechs Monaten wurden die Frankfurter offiziell Letzter des Klassements und blieben lediglich erstklassig, weil das Team aus dem Schwarzwald Insolvenz anmelden mußte. Um so überraschender nun der Aufschwung.

Angeführt wird das Rudel Eis-Löwen von Gerd Schröder. Der Geschäftsmann aus Langen, der mit Immobilien reich geworden ist, hat die seinerzeit hochverschuldete Frankfurt Lions Eishockey GmbH 1997 übernommen und bis heute als Einzelgesellschafter das alleinige Sagen. Der Klub ist sein Hobby, das ihm viele graue Haare beschert und ihn viel Geld gekostet hat. Schröder behauptet von sich selbst, daß er, was die Mechanismen des schnellsten Mannschaftssports der Welt angeht, "kein Experte" sei. Er vertraut statt dessen auf Handlanger, die er mitunter nach Gutdünken über Nacht anheuerte und genauso schnell wieder feuerte. Unter seiner Regie erfuhren die Frankfurt Lions eine nordamerikanische Prägung, mit vielen Trainerwechseln. Bis auf wenige Ausnahmen spielten Amerikaner und Kanadier auf dem Eis und hinter der Bande die Hauptrolle. Oft waren die Cracks auf dem Spielfeld abgehalfterte Größen aus der nordamerikanischen Profiliga NHL, die auf ihre alten Tage mit wenig Leistung soviel wie möglich verdienen wollten. Erst das neue sportliche Führungsgespann mit Manager Lance Nethery und Trainer Rich Chernomaz setzt nun auch auf die "deutsche Karte", wie sie es nennen: Elf Einheimische haben einen Vertrag in Frankfurt erhalten.

Die strukturellen Voraussetzungen, um in Frankfurt eine Mannschaft von Format aufzubauen, sind (noch immer) gegeben: Der Großstadtklub verfügt anders als viele Konkurrenten über einen achtbaren Zuschauerschnitt, an die hundert Geldgeber und ein trotz des Sparkurses in der Liga ansehnliches Budget. Schröder sieht, angesichts des unerwarteten Höhenflugs, den richtigen Zeitpunkt gekommen, ein lange von ihm im verborgenen forciertes Projekt in die Tat umzusetzen. Er will in der Nähe des Waldstadions gemeinsam mit Investoren einen Superdome errichten (F.A.Z. vom 17.Oktober). Die multifunktionelle Arena soll 14000 Plätze und VIP-Logen bieten, Heimstatt der Lions und auch Spielplatz der Skyliners-Basketballer und der Handballer der SG Wallau/Massenheim werden. Die Verhandlungen mit der Stadt laufen. Bis Ende des Jahres muß es zu einer Einigung kommen, denn spätestens Ende April hätten die Bagger anzurollen, damit pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft alle Großbaustellen rund um den Stadtwald verschwunden sind.

Schröder sagt, sein "Traumschloß" sei "lebensnotwendig für die Rhein-Main-Region" im Wettstreit mit den anderen Metropolen Deutschlands. Sollte er sich mit der Stadt nicht über den Erbpachtzins für das rund 20000 Quadratmeter große Gelände einigen können, droht er mit Abwanderung ins Umland oder dem Ende der Lions: "Dann stirbt das Eishockey in Frankfurt." MARC HEINRICH

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JUS67 Offline

Datenbank-Guru


Beiträge: 614

24.10.2003 09:16
#15 RE:presse, 24.10.2003 Antworten

FAZ vom 23.10.2003

Zach muß bei Stöpfgeshoff auf Zeit spielen

Von Von Marc Heinrich

23. Oktober 2003 Mit ihrem Höhenflug haben die Frankfurt Lions in der Deutschen Eishockey Liga DEL für viel Furore gesorgt. Den zweiten Tabellenplatz nach einem guten Viertel der Spielzeit haben nur wenige Propheten dem Fast-Absteiger der vergangenen Saison zugetraut. Neben den Torjägern Pat Lebeau und Jesse Belanger haben sich auch viele junge Deutsche bei den unerwarteten Erfolgen in den Vordergrund gespielt. Lohn der Mühe: Mit Martin Reichel und den auf Abruf bereitstehenden Michael Hackert und Sebastian Klenner wurden seit langer Zeit wieder einmal Akteure der Lions für die deutsche Nationalmannschaft nominiert. Bundestrainer Hans Zach hat das Trio in seinen Planungen für den "Deutschland-Cup" vom 7. bis 9. November in Hannover berücksichtigt. Außerdem wurden Verteidiger Peter Ratchuk für das Team der Vereinigten Staaten sowie Torhüter Ian Gordon und Verteidiger Francois Bouchard für die Auswahl Kanadas berufen. "Es zeigt, daß unsere Arbeit honoriert wird", sagt Manager Lance Nethery.

Auch Jonas Stöpfgeshoff steht für die Mannschaft von Hans Zach nach wie vor zur Disposition. Der Vierundzwanzigjährige spielt seit dem vergangenen Jahr am Ratsweg - und gehörte im Ensemble der Verlierer des Frühjahres zu den wenigen Ausnahmeerscheinungen. Folgerichtig erhielt er als einer von nur vier Cracks aus dem alten Kader eine Weiterbeschäftigung angeboten. Als Sohn eines deutschen Vaters und einer schwedischen Mutter ist er seit rund zwölf Monaten im Besitz beider Staatsbürgerschaften. Weil er im Sommer 2002, als er auf den deutschen Paß wartete, für fünf Begegnungen ein Kurzgastspiel beim italienischen Erstligaverein HC Bozen gab, ist ein WM-Einsatz in schwarz-rot-golden Farben für ihn derzeit noch nicht möglich. "Der Internationale Verband IHF verlangt für eingebürgerte Auswahlspieler eine Wartefrist von zwei Spielzeiten in der neuen Heimat", sagt Nethery, der wenig Verständnis dafür hat, daß die IHF nicht bereit war, eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen wie beispielsweise im Fall von Nationalltorwart Olaf Kölzig (Washington Capitals), der ohne auch nur jemals ein Spiel in der deutschen Liga absolviert zu haben, für den Deutschen Eishockey Bund auflaufen durfte.

"Auch die Lions hätten davon profitiert, wenn ein junger Mann wie Stöpfgeshoff sich international hätte beweisen dürfen", sagt Nethery, bei dem sich Hans Zach mehrmals über den 1,82 Meter großen Blondschop informiert hatte. Der Bundestrainer selbst will Stöpfgeshoff allenfalls in Privatspielen berücksichtigen. "Ich bezweifle aber, ob es Sinn macht, einen Spieler zu testen, wenn er gar nicht bei der WM spielen darf", sagt Zach. Der Betroffene selbst gibt sich angesichts des Hickshacks um seine Person bedeckt. "Dann werde ich mich eben auf die Lions konzentrieren", sagte er vor dem Derby gegen Mannheim an diesem Freitag (19.30 Uhr, Eissporthalle). Als Grund für seine anhaltenden guten Auftritte, bei denen ihn sein fester Schuß, das Stellungsspiel und die läuferische Stärke auszeichneten, nennt er die Tatsache, "daß ich mich in Frankfurt wohl fühle". In Lämmerspiel hat er ein kleines Appartement bezogen, seine Freundin Lisa, die in Stockholm Wirtschaftswissenschaft studiert, besucht in regelmäßig. "Die billigen Fluglinien machen es möglich." Groß geworden ist er im Ort Gävle, einer Kleinstadt mit 19000 Einwohnern, wo er bis zum 18. Geburtstag lebte und sich anschließend in das "Abenteuer Eishockey" stützte, wie er es nennt. Umso interessanter findet er nach Stationen in Rögle, Tranas, Östervala und Brynäs seine erste Auslandserfahrung. Wechselangebote von anderen DEL-Klubs liegen ihm auch jetzt schon wieder vor. Doch Stöpfgeshoff sagt: "Erst mal langsam und abwarten." Er genieße das "pulsierende Leben" im Land des Vaters.

Seine Zeit in Frankfurt kommt ihm bislang "wie ein Traum" vor. Was ihm allerdings fehlt: ein Restaurant, das nordische Spezialitäten serviert. Denn will er beim Besuch der Freundin Köttbullar auftischen, das Nationalgericht aus Hackfleischbällchen, brauner Sauce und Preiselbeergelee, bleibt ihm bislang als einzige Möglichkeit die Fahrt ins Kaufhausrestaurant von Ikea in Wallau. Für ein Abendessen mit der von weit her angereisten Liebsten nicht unbedingt der romantischste Fleck. Marc Heinrich

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