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 Frankfurt Lions
Seiten 1 | 2
holypalooza Offline

O.A.L. Member


Beiträge: 11.626

12.09.2003 00:06
Presse 12.09.2003 Antworten


Frankfurt mit Derby-Sieg über Mannheim

5:0 Erfolg: ´Shut out´ für Ian Gordan


Der dritte Spieltag in der DEL hat mit einem Paukenschlag begonnen. Die Adler Mannheim unterlagen im Südwest-Derby vor heimischer Kulisse den Frankfurt Lions klar mit 0:5 (0:1, 0:1, 0:3). Die Lions rückten durch den zweiten Saisonsieg vorerst auf den zweiten Tabellenplatz vor. Die Treffer für die Hessen erzielten Jesse Belanger (9.), Peter Ratchuk (38.), Mikael Magnusson (47.), Michael Hackert (49.) und Mark Etz (58.).

Spieler des Abends auf Seiten der Frankfurter war neben Goalie Ian Gordan Neuzugang Jesse Belanger, der heute in einer Reihe mit Kohmann und Lebeau die gefährlichste Formation der Lions bildete. Auf Lebeau´s Konto gehen am heutigen Abend ein Tor und drei Assists. Ticker

Am Sonntag empfangen die Frankfurt Lions die DEG Metro Stars (16:30 Uhr), Mannheim ist spielfrei.

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holypalooza Offline

O.A.L. Member


Beiträge: 11.626

12.09.2003 00:08
#2 RE:Presse 12.09.2003 Antworten


Adler Mannheim vs. Frankfurt Lions 0:5 (0:1, 0:1, 0:3)

0:5-Heimpleite im Derby gegen die Lions

Mit einer deutlichen Schlappe gegen die Frankfurt Lions mussten die Mannheimer Adler im zweiten Heimspiel der DEL-Saison 2003/04 die erste Niederlage hinnehmen. Jesse Belanger, Peter Ratchuk, Mikael Magnusson, Michael Hackert und der gebürtige Mannheimer Mark Etz erzielten die Tore für die Hessen.
Vor 4500 Zuschauern hatten die Adler den besseren Start. Das erste Überzahlspiel nach dreizehn Sekunden brachte das Adler-Spiel in Schwung, leider ohne zählbaren Erfolg. Nach den ersten fünf Spielminuten konnten die Gäste das Spiel der Adler immer besser stören und sich die ersten Torchancen erarbeiten. So gelang Jesse Belanger nach acht Minuten die Führung der Löwen. Die Adler hatten einige Chancen zum Ausgleich, ein 5:3-Überzahlspiel gleich nach der Frankfurt Führung blieb ebenso ungenutzt wie die Alleingänge von René Corbet (15. Minute) und Tomas Martinec (16.), der wieder einmal einer der besten Adler war. Auf der Gegenseite verhinderte Richard Shulmistra gegen Markus Jocher einen höheren Rückstand (17.). "Wir waren im ersten Drittel überraschenderweise sehr nervös", bilanzierte Adler-Coach Bill Stewart nach der Partie. "Im zweiten Drittel wurde das zwar etwas besser, leider gelang uns kein Tor." So fiel auch der zweite Treffer des Spiels auf Frankfurter Seite, Peter Ratchuk sorgte mit dem 0:2 in der 38. Minute bereits für die Vorentscheidung. Denn im letzten Abschnitt gelang den Adlern nichts Zählbares mehr. Zwar bemühten sich die Cracks bis zur letzten Minute um einen Erfolg, doch der Doppelschlag der Löwen in der 47. und 49. Minute zum 0:4 war die endgültige Entscheidung. Nach dem vierten Gegentreffer erlöste Bill Stewart Richard Shulmistra im Tor, dem an den Gegentreffern keine Schuld anzulasten war. Doch auch Marc Seliger musste kurz vor Schluss noch hinter sich greifen, als Mark Etz für den 5:0-Endstand sorgte. Die Löwen schafften durch den Sieg den vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze. Die Adler sind am Sonntag spielfrei und spielen erst wieder am Freitag nächster Woche im Heimspiel gegen Augsburg

http://www.adler-mannheim.de


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Hans#67 Offline

Left Defender 5.Reihe


Beiträge: 4.304

12.09.2003 00:18
#3 RE:Presse 12.09.2003 Antworten

Frankfurter Rundschau

So ein Tag, so wunderschön

Frankfurt Lions demütigen Erzrivalen Adler Mannheim

Von Matthias Kittmann (Mannheim)

So viel rote Farbe gibt es gar nicht, um sich als Lions-Fan diesen Tag im Kalender anzustreichen. Mit sage und schreibe 5:0 (1:0, 1:0, 3:0) verpassten die Frankfurt Lions dem Erzrivalen Mannheimer Adler in dessen Friedrichspark-Stadion eine deftige Abreibung und landeten damit den höchsten Sieg in der Frankfurter Geschichte bei den Kurpfälzern. Zudem gelang Torhüter Ian Gordon sein erster Shutout für sein neues Team.

So locker haben die Lions wohl noch kein erstes Drittel in Mannheim bestritten. In der ersten, unnötigen Strafzeit nach nur 13 Sekunden gab es keine einzige gefährliche Situation vor dem eigenen Tor. Stattdessen fabrizierte Francois Groleau bei den nervösen Mannheimern in der neunten Minute einen katastrophalen Fehlpass im eigenen Drittel, den Christian Kohmann abfing, dann auf rechts zu Pat Lebeau passte, der die Scheibe wie beim Schach wiederum zu Jesse Belanger schob, der volley zum 0:1 eindrückte.

Doch dann machten sich die Lions das Leben selbst schwer, als Kapitän Paul Stanton in Unterzahl wegen eines dummen Fouls den Gastgebern ein 5-3-Powerplay servierte. Doch überraschenderweise konnte Mannheim daraus kein Kapital schlagen und es deutete sich schon an, dass dies die große Schwäche der Adler bleiben sollte. Denn eigentlich verbrachten die Lions mehr Zeit auf der Strafbank, als es gut gehen kann.

Dennoch hatten sie im ersten Abschnitt sogar die Chance, auf 2:0 oder 3:0 zu erhöhen. Erst führte Pat Lebeau ein nie gesehenes Kunststück vor (15.), als er sich den Puck mit der Rückhand hinter dem Rücken vorlegte, sich dabei selbst um die eigene Achse drehte, um schließlich nur am Außenpfosten zu scheitern. Dann hatte Markus Jocher nach einem Abpraller das leere Tor vor sich, doch sein Schuss wurde nur ein harmloser Rutscher.

Wer nun im zweiten Abschnitt einen Mannheimer Sturmlauf erwartet hatte, sah sich getäuscht. Die Lions mischten die behäbigen und unsicheren Adler weiter gehörig auf und Verteidiger Peter Ratchuk schoss bei vier gegen vier einen Abpraller zum 0:2 in der 38. Minute ein. Eine von zahlreichen Chancen, denen Mannheim nur zwei gute Möglichkeiten von Tomas Maretinec entgegen setzen konnte. Natürlich ergaben sich in den Powerplays gefährliche Situationen, doch im Gewusel vor dem Tor bewies Lions-Goalie sein Adlerauge und ließ sich nicht übertölpeln.

Als die Lions im Schlussdrittel schließlich sogar ihre Strafzeiten runterschrauben konnten, führten sie Mannheim phasenweise sogar regelrecht vor. Nach toller Vorarbeit von Lebeau traf Mikael Magnusson zum 0:3 (47.), nur 69 Sekunden später verwandelte Michael Hackert seinen eigenen Rebound zum 0:4. Als Mark Etz sogar den Puck in der 58. in Lebeau-Manier zum 0:5 ins Tore zauberte, sangen die glücklichen Lions verzückt die Ebbelwei-Hymne.

Die Statistik: Tore: 0:1 Belanger (8:05), 0:2 Ratchuk (37:13), 0:3 Magnusson (46:58), 0: 4 Hackert (48:07, 0:5 Etz (57:44). - Schiedsrichter: Schurr (Bad Wörishofen). - Zuschauer: 4500. - Strafminuten: Mannheim 22 - Frankfurt 26.


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Gruss Roosty#67

Sauerland, mein schlägt für das Sauerland
Einmal Löwe immer Löwe

Kallemann Offline

Nationalspieler


Beiträge: 448

12.09.2003 00:43
#4 RE:Presse 12.09.2003 Antworten

Wasn Geiler Artikel!!!


Hochverdient: Frankfurt Lions schlagen Adler Mannheim

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veröffentlicht am 11.09.03 - 21:55 Bocholter-Borkener Volksblatt

Mannheim (rpo). Damit hatte wohl kaum jemand gerechnet: Die Frankfurt Lions haben im Südwest-Duell der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) hochverdient Adler Mannheim besiegt.
Der Außenseiter setzte sich am Donnerstag in der erste Partie des dritten Spieltages mit 5:0 (1:0, 1:0, 3:0) durch. Für die Gäste trafen vor 4500 Zuschauern der Kanadier Jesse Belanger (8:05), Amerikaner Peter Ratchuk (37:18), Mikael Magnusson (46:58), Michael Hackert (48:07) und Mark Etz (57:44).

Die Frankfurter waren den Gastgebern in allen Belangen überlegen. Bei einer besseren Chancenauswertung hätte ihr Sieg höher ausfallen können. Während die Hessen nach ihrem zweiten Saisonsieg vorerst die Tabellenführung einnehmen, müssen sich die als Meisterschafts- Mitfavoriten gehandelten Mannheimer vorerst nach unten orientieren.




Dennis-ETCC Offline

NHL-Star


Beiträge: 959

12.09.2003 04:06
#5 RE:Presse 12.09.2003 Antworten

wieso waren da nur 4500 zuschauer? gu, es ar ein donnerstag aber bei nem derby!! mhh...kann mir das einer erklären?
_________________________________________________

cds23 Offline

NHL-Star

Beiträge: 835

12.09.2003 06:39
#6 RE:Presse 12.09.2003 Antworten

F N P

5:0 der Lions beim Erzrivalen Mannheim

Von Michael Löffler

Mannheim. Der TV-Sender Premiere weiß schon, warum die Frankfurt Lions gestern in Mannheim wie auch am Sonntag gegen Düsseldorf auf dem Programm standen und stehen. Aus dem "Prügelknaben" der vergangenen Saison ist ein ernsthafter Playoff-Kandidat geworden, der selbst mit den Top-Teams der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mithalten kann. Dass es sogar zu einem 5:0 (1:0, 1:0, 3:0)-Triumph beim Erzrivalen Adler Mannheim langen würde, konnten jedoch selbst größte Optimisten nicht erwarten.

Der Sieg war verdient. Zwar bestimmten die Adler weitgehend das Geschehen auf der Eisfläche, aber die defensiv orientierten Gäste spielten taktisch sehr diszipliniert und bei ihren Angriffen überlegen. Zum Matchwinner avancierte jedoch der letzte Mann. Torwart Ian Gordon wuchs über sich hinaus. 37 Schüsse entschärfte der Goalie, selbst mehrere "Unhaltbare" wurden eine Beute des Kanadiers.

Es machte sich bezahlt, dass Trainer Rich Chernomaz nach dem miserablen Penaltykilling beim 4:5 gegen Hamburg am Mittwoch das Training ausschließlich dem Unterzahlspiel widmete. Die Lions standen auch mit einem oder gar zwei Mann weniger auf dem Eis kompakt. Und kamen die Mannheimer doch Mal durch, war Gordon stets zur Stelle.

Trotz ihrer defensiven Taktik waren die Lions torgefährlicher als der Favorit. Die ganze Angriffszone als Schussfläche nutzend, kamen die von dem überragenden Duo Pat Lebeau/Jesse Belanger angeführten Gäste zu ihren Chancen. Die Zusammenarbeit der beiden Franko-Kanadier führte zum 0:1 durch Belanger (9.). Wie schon beim ersten Treffer erkämpfte auch beim 0:2 Lebeau den Puck, Belanger passte zurück und Peter Ratchuk traf (38.). Im Schlussdrittel führten die Frankfurter Mannheim richtig vor. Lebeau zauberte und Mikael Magnusson scorte, dann sorgten Michael Hackert und Mark Etz für den 5:0-Endstand.


gruß
cds23

Rechtschreibungsfehler ??? - na klar, wer tut sie nicht machen!?
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Endlich wieder DEL-Eishockey ... heiß auf Eis!!!
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! ! ! ohne ROB PEARSON macht es keinen spaß ! ! !

k.st Offline

DEL-Spieler

Beiträge: 256

12.09.2003 07:05
#7 RE:Presse 12.09.2003 Antworten

Frankfurt schießt Mannheim in die Krise


(sid)- Die Adler Mannheim stecken nach einem völlig verkorksten Saisonstart in der Krise. Der Titelanwärter kassierte am dritten Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) im Südwest-Derby eine 0:5 (0:1, 0:1, 0:3)-Niederlage gegen die Frankfurt Lions und findet sich mit drei Punkten nur auf dem zehnten Platz wieder. Auch im Eishockey-Pokal waren die Kurpfälzer bereits in der ersten Runde beim Zweitligisten Landshut Cannibals gescheitert.


Die Lions rückten dagegen durch den zweiten Saisonsieg vorerst auf den ersten Tabellenplatz vor. Die Treffer für die Hessen erzielten Jesse Belanger (9.), Peter Ratchuk (38.), Mikael Magnusson (47.), Michael Hackert (49.) und Mark Etz (58.).


*** Eishockey ohne Play Off's ist wie Suppe ohne Salz! ***

***Eishockey ohne Play Off's ist wie Sex ohne Orgasmus! ***

*** Eishockey ohne Play Off's ist wie ein Ei ohne Gelbes! ***

Robert # 4 Offline

Center 5. Reihe


Beiträge: 9.775

12.09.2003 07:39
#8 RE:Presse 12.09.2003 Antworten

MaMo

0:5 - Adler blamieren sich gegen die Lions
EISHOCKEY: Mannheim enttäuscht im Prestige-Duell mit Frankfurt und offenbart Schwächen

Die Mannheimer Adler kommen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) einfach nicht richtig in Tritt. Im Prestigeduell mit den Frankfurt Lions kassierte der Titelfavorit eine mächtige Blamage und unterlag mit 0:5 (0:1, 0:1, 0:3). Vor der mageren Derbykulisse von nur 4500 Fans im Friedrichspark offenbarte die Mannschaft von Trainer Bill Stewart trotz optischer Überlegenheit eklatante Schwächen in der Defensive und der Spielentwicklung, die die Frankfurter clever ausnutzten.


Mehr gibt es nicht weil, wenn man auf weiter klickt kommt das:
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Quelle: Sportal.de
Herbe Pleite für Mannheim

11.09.2003


Die Frankfurt Lions haben im Südwest-Duell der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) überraschend Adler Mannheim besiegt.


Jesse Belanger eröffnete den Torreigen (imago)
Der Außenseiter setzte sich in der erste Partie des dritten Spieltages hochverdient mit 5:0 (1:0, 1:0, 3:0) durch. Für die Gäste trafen vor 4500 Zuschauern der Kanadier Jesse Belanger (8:05), Amerikaner Peter Ratchuk (37:18), Mikael Magnusson (46:58), Michael Hackert (48:07) und Mark Etz (57:44).

Die Frankfurter waren den Gastgebern in allen Belangen überlegen. Bei einer besseren Chancenauswertung hätte ihr Sieg höher ausfallen können. Während die Hessen nach ihrem zweiten Saisonsieg vorerst Tabellenführer sind, müssen sich die als Meisterschafts-Mitfavoriten gehandelten Mannheimer vorerst nach unten orientieren.

Quelle: Eishockey Info
Frankfurt Lions
Lions nach 5:0 Sieg in Mannheim neuer Tabellenführer
Ion Gordon mit erstem Shutout in dieser Saison



Frankfurts Jesse Belanger war an vier von fünf Toren beteiligt Foto: Eishockey Info

Ein böses Erwachen gab es für die Anhänger der Adler Mannheim im Heimspiel gegen die Frankfurt Lions. Mit 0:5 wurde man förmlich aus der eigenen Halle geschossen und hatte nicht den Hauch einer Chance gegen die wie entfesselnd aufspielenden Hessen.

Im ersten Drittel hatten die Gastgeber zwar ein Übergewicht an Torchance, doch zählbares sprang dabei nicht heraus. Lions Goalie Ian Gordon stand wie ein Turm in der Schlacht, ließ keinen Schuss passieren und entwickelte sich zum besten Spieler des abends. In der 9. Minute nutzten die Gäste eine ihrer wenigen Chancen im ersten Spielabschnitt. Yves Racine unterlief im eigenen Drittel ein katastrophaler Fehlpass, den Christian Kohlmann dankend annahm und auf den am kurzen Pfosten wartenden Belanger passte. Der Goalgetter der Lions hatte keine Mühe den Puck in den Maschen zu versenken. In der Folgezeit des Drittels kam auf beiden Seiten kein richtiger Spielfluss zu Stande, was aber auch an der kleinlichen Regelauslegung von Schiedsrichter Schurr lag, der auf beiden Seiten die Spieler reihenweise in die Kühlbox schickte. In der 15. Minute dann noch einmal große Chancen auf beiden Seiten. Zunächst scheiterte Pat Lebeau knapp am Mannheimer Gehäuse und auf Adler Seite brachte erst Rene Corbet und im Nachschuss Tomas Martinec den Puck nicht an Gordon vorbei.

Im Mitteldrittel hatten dann wieder die Gäste den besseren Start, doch Lebeau scheiterte mit einem Break, als im kurz vor dem Kasten die Scheibe versprang. Ansonsten verlief das Drittel wie das erste. Die Mannheimer hatten optisch mehr Anteile doch sprang nichts zählbares dabei raus. Zweimal hatte Martinec den Ausgleich auf dem Schläger, doch wo der Nationalspieler auch hinzielte, Keeper Gordon war schon da. Die Kurpfälzer erhöhten weiter die Schlagzahl. Selbst einige Powerplaysituation ließ man ungenutzt, obwohl man immer recht schnell in Position kam, doch dann zu kompliziert agierte. So kam es wie es kommen musste: In der 38. Minute verwandelte Verteidiger Peter Ratchuk einen Nachschuss und die Lions konnten mit einer 2:0 Führung in die zweite Pause gehen.

Wenn die Zuschauer nun auf ein Aufbäumen der Adler hofften, wurden sie bitter enttäuscht. Planlos berannte man das Drittel der Hessen, ohne wirklich gefährlich zu werden. Besser machten es da die Lions. Mit dem sicheren Gefühl, dass heute nichts anbrennen würde, setzten die Cracks von Trainer Rich Chernomaz wenige aber erfolgreiche Angriffe. In der 47. Minute war es Defender Mikael Magnusson, der nach perfekter Vorarbeit von Pat Lebeau zum 0:3 einlochte. Nur zwei Minuten später war es Michael Hackert, der zunächst mit einem Schuss an Richard Schulmistra scheiterte und dann im Nachschuss das 0:4 erzielte. Für Bill Stewart wurde es nun vollends ungemütlich. Stewart raus skandierten die noch verbliebenen Adler Fans im Friedrichspark und sahen den Schuldigen an dem katastrophalen Auftritt der Mannschaft am kanadischen Trainer. Den Schlusspunkt setzte ausgerechnet ein Ex-Mannheimer: Mark Etz nutzte ein Anspiel von Jesse Belanger und tanzte Marc Seliger aus, der nach dem 0:4 für Schulmistra im Kasten stand.

Die Frankfurter haben nun beste Aussichten in den nächsten Wochen sich an der Spitze der DEL festzusetzen. In Folge empfängt man in der heimischen Halle die Düsseldorfer EG, die Kölner Haie und die Nürnberger Ice Tigers. Bei einer optimalen Ausbeute könnten die Lions den besten Saisonstart seit Jahren aufs glatte Parkett legen. Die Mannheimer dagegen müssen bis zum 19. September warten, ehe es gegen die Augsburger Panther wieder um Punkte geht.


Quelle: hockeyweb.de

Gut gebrüllt, Löwen - 5:0-Sieg in Mannheim

Mannheim, 11. September


Am Ende stand es 5:0 für die Gäste vom Main, vielen Adlern blieb der Mund offen stehen angesichts dieser Schlappe in einem Spiel, das sowohl Frankfurter als auch Mannheimer gerne als Derby titulieren, das mithin einen besonderen Stellenwert im Ligenalltag einnimmt. Frankfurt triumphierte diesmal, die Akteure blieben aber wohltuend auf dem Boden. Keine Häme, nur sachliche Analysen, alle wissen, die Saison ist noch lang, die dicke Dame hat Zeit, viele Arien zu singen.
Vor dem Spiel stand den Adlern das Wasser zwar nicht bis zum Hals, aber doch bis zu den Knöcheln. Der Wasserrohrbruch, der bereits die Huskies die Nase hatte rümpfen und die Ausrüstung in Sicherheit hatte bringen lassen, legte nun die Adler-Kabine still. Die Jungs mussten umziehen in den Jugendtrakt. Und die VIPS fanden statt ihrer Toiletten stinknormale Dixie-Klos vor dem Restaurant vor. Ein schlechtes Omen und in etwa so ging der ganze Abend weiter.
Michael Bakos bereute, nicht mitspielen zu können. Die Schulterverletzung legte ihn auf Eis, die Schmerzen sind noch nicht weg, trotzdem hofft er, bis zum Spiel gegen Augsburg am Freitag in einer Woche wieder fit zu sein. Im feinen Zwirn stand Ex-Adler Stephane Richer Löwen-Trainer Rich Chernomaz zur Seite, "Riche" tut das Knie immer noch weh, es schwillt an, wenn er trainiert. "In den kommenden Monaten werde ich eine Entscheidung treffen müssen", verriet der Crack und deutete an, wie gut er mit Chernomaz und Nethery auskäme, man habe angedeutet, dass er eine Funktion als Bindeglied zwischen Coach und Team einnehmen könnte. In Frankfurt fühlt sich die Familie Richer sichtlich wohl.

Drittel eins begann nervös und endete auch so von Adler-Seite: Fehlpässe, etliche Ruppigkeiten und ein Schiedsrichter, der pfiff und pfiff und so manch gute Spielzüge auch zerpfiff. Allerdings, das musste man ihm lassen, er behandelte beide Teams ziemlich gleich. Letztendlich schlugen 22 Strafminuten für Mannheim und 26 für Frankfurt zu Buche. In der neunten Minute kamen die Lions knallhart vors Tor nach einem Fehler der Adler-Verteidigung. Shulmistra lag schon am Boden, da schoss Belanger ein. Anschließend turbulente Szenen vor dem Frankfurter Tor, doch Ian Gordon war jedesmal zur Stelle, der Goalie wurde zum Mann des Abends. Bei den Adlern ging nicht viel zusammen, selbst in 5:3 Überzahl trafen sie nicht ins Tor, obwohl sie es verzweifelt versuchten. Alleingänge von Corbet (15. Minute) und Martinec (16. Minute) brachten nichts Zählbares. Immer wieder kam Martinec gut ins Spiel, ackerte und kämpfte, lieferte mit Hock und Kathan manch schönen Spielzug und blieb doch erfolglos.

In Drittel zwei zeigten die Adler mehr Klasse, doch sie scheiterten erneut mehrfach vor dem Gehäuse der Lions. In der 38. war Shulmistra, der sich mitten im Gedränge wiederfand, die Sicht versperrt, es hieß 2:0 für die Gäste nach einem Schuss von Ratchuk. Noch war nichts verloren, hätte Mannheim jetzt den Anschlusstreffer geschossen, wer weiß, wie es ausgegangen wäre. Doch die Adler schossen und verpassten, alles wie gehabt also.

Im dritten Drittel dürfte sich auch Sportjournalist Jürgen Emig, der im Kabinenbereich dem Treiben auf dem Eis zuschaute, die Augen gerieben haben, so ließen sich die Mannheimer jetzt abschlachten. In der 47. Minute erziehlte Magnusson das 3:0, in der 49. Hackert das 4:0. Adler-Coach Bill Stewart nahm Goalie Shulmistra, dem die Niederlage nicht angekreidet werden kann, zu oft wurde er alleingelassen, raus. Seliger hütete von nun an den Kasten, zeigte einige gute Reaktionen, bekam dann aber in der 58. Minute das 5:0 durch die Schoner geschossen, während die Abwehr gerade anderswo spazierenging. Mark Etz, eine ehemaliger Mannheimer ("Etz, Etz, Etz, der Puck, der muss ins Netz") erzielte diesen Treffer. Freude bei den Lions-Fans, betretenes Schweigen, auch manche Pfiffe bei den Adlern. Die Mannheimer zogen betreten ab ins Untergeschoss des maroden Stadions, um ihre Wunden zu lecken.

Bill Stewart entschuldigt sich
Rich Chernomaz war sichtlich glücklich über diesen wichtigen Sieg seiner Lions: "Heute waren wir einfach das bessere Team." Der Coach lobte Ian Gordon, fand aber auch die anderen Spieler herausragend. "Ich bin sehr glücklich und sehr stolz auf mein Team", betonte der Frankfurter Coach. Überbewerten wollte er die Begegnung aber auch nicht: "Das war erst das dritte Spiel, Mannheim hat eine gute Mannschaft, es ist noch eine lange Saison."
Bill Stewart entschuldigte sich bei den Zuschauern: "Das ist absolut peinlich für die Organisation." Er sei enttäuscht, im Training habe man so gut gearbeitet. Im ersten Drittel habe seine Mannschaft nervös gespielt, "aus welchen Gründen auch immer". Im zweiten Abschnitt seien die Adler ein bisschen besser geworden, nur das Tor habe man nicht getroffen, "und wenn Du das Tor nicht triffst, schlägt das irgendwann aufs Gemüt". Stewart weiter: "Der sogenannte Meister, über den jeder redet, ist jetzt am Ende der Liga." Aber, Stewart blickte gleich wieder positiv in die Zukunft, "ich habe Vertrauen zu meiner Mannschaft. Wir haben jetzt einen Tiefpunkt, aber die Saison ist lang, wir müssen die Perspektiven bewahren." Man habe viel Arbeit vor sich, viele Fragen zu beantworten. Stewart bat vor allem um Geduld.
Lance Nethery strahlte an alter Wirkungsstätte und meinte zu Hockeyweb: "Es ist einfach gut, zu punkten und das Spiel zu gewinnen, vor allem nach der letzten Saison." Allen wäre klar gewesen, dass es ein harter Kampf würde. Nethery - übrigens in perfektem Deutsch: "Das 5:0 gibt das Spiel nicht genau wieder, die Adler hatten viele Chancen." Mannheim habe einfach einen schlechten Tag erwischt, "sowas gibt es, da kann man dann gar nichts richtig machen." Vielleicht sei auch die Adler-Vorbereitung zu gut gelaufen, nach so einer Phase komme schon mal eine schlechtere. Die Mannschaft, das System, der Trainer seien aber so herausragend, dass man sich um die Adler mit Sicherheit keine Sorgen machen müsse, betonte Nethery.

Richer: Mit Herz gespielt
Für Stephane Richer war der Sieg in dieser Höhe zwar überraschend und ein wenig zu hoch, letztendlich aber auch verdient: "Die Lions haben mit viel Herz gespielt." Man habe Kampf erwartet und Kampf bekommen: "Jedes Spiel in der DEL ist eine Schlacht", meinte der ehemalige Adler-Kapitän und jetzige Löwe, alle Teams seien gut, man liege nah beisammen, deshalb könne man nach drei Spielen keinerlei Prognosen wagen, außer vielleicht, dass die Adler am Ende oben mitspielen würden.
Frankfurts Mike Harder sah Ian Gordon als den absoluten Matchwinner, "er hat den Unterschied ausgemacht". Aber auch der Rest des Teams habe einfach gut harmoniert an diesem Abend.
Jason Young: "Wir haben die Adler an einem schlechten Tag erwischt, die haben eigentlich ein sehr gutes Team. Aber unsere Mannschaft ist auch schwer in Ordnung." Über den Schiedsrichter wollte sich Young nicht auslassen: "Hast Du jemals erlebt, dass ein Spieler einen Schiedsrichter überschwenglich lobt? Ich denke, er hat getan, was er tun musste und er hat niemanden benachteiligt."
Ian Gordon kam strahlend aus der Kabine: "Ich fühle mich großartig, wir haben ein sehr gutes Team, viele junge Leute, die frisch anfangen können und von Querelen der letzten Jahre nichts mitbekommen haben." Die Chemie stimme, das habe auch das Spiel bewiesen. Er sei immer gerne in Mannheim angetreten, es liege ihm, hier zu spielen, meinte der Goalie, der schon mit Schwenningen große Leistungen gezeigt hatte. Aber, das räumte auch Gordon ein, das 5:0 sei zu hoch ausgefallen. "Wir hatten einige glückliche Breaks, wir mussten sehr hart arbeiten. Und wir sind immer dran geblieben."
Mannheims Goalie Marc Seliger sah die Welt nicht schwarz, höchstens ein bisschen grau: "Ich denke, wir haben eigentlich ganz gut gespielt, vor allem im zweiten Drittel. Anschließend haben wir allerdings komplett den Faden verloren." Das Problem sei ein altes, wenn man keine Tore schießt, kann man halt einfach nicht gewinnen. "Wir haben das Pech am Schläger kleben derzeit," meinte der Torwart, der von Nürnberg nach Mannheim gewechselt war. Er ist zuversichtlich, dass der Knoten bald platzen wird, "wenn die Ladehemmungen weg sind, werden wir gewinnen", verspricht er. Außerdem: "Besser jetzt eine Krise haben als zum Ende der Saison." Dass die Adler am Wochenende spielfrei haben, kann sich nach Seligers Auffassung gut auf die Psyche auswirken: "Dann kann jeder nochmal seine Gedanken sammeln und am Freitag gegen Augsburg gestärkt antreten. Wir müssen dann an unsere Leistung im Kassel-Spiel anknüpfen."
Todd Hlushko, der in der verwaisten Kabine seine Siebensachen einsammelte: "Frankfurt hat sehr gut gespielt und wir sehr schlecht, diese Kombination ist natürlich für uns eine fürchterliche. Wir haben eine Menge Arbeit vor uns, die Leistung heute war unakzeptabel, aber grundsätzlich meine ich, es ist besser, jetzt die Krise zu haben als später. Ich bin sicher, wir kommen da wieder raus."

Quelle Sport1.de

Nachbericht
Adler völlig außer Form

Jesse Belanger erzielte letzte Saison für die Hamburg Freezers 18 Tore und 27 Assists
Mannheim - Faustdicke Überraschung in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Die Frankfurt Lions gewannen im Südwest-Duell bei den Adler Mannheim.

Der Außenseiter setzte sich am Donnerstag in der erste Partie des dritten Spieltages hochverdient mit 5:0 (1:0, 1:0, 3:0) durch. 13 von 18 Heimspielen hatten die Adler zuvor gegen die Lions für sich entschieden.


Belanger bringt Lions in Führung

Vor 4500 Zuschauern brachte der kanadische Nezugang Jesse Belanger die Mannschaft von Lance Nethery in der neunten Minute in Führung.

Nachdem der Amerikaner Peter Ratchuk Ende des zweiten Drittels auf 2:0 erhöht hatte, war es Mikael Magnusson, der nach sieben Minuten im Schlussdrittel für die endgültige Entscheidung sorgte.

Gordon feiert Shutout
Spieler des Abends auf Seiten der Frankfurter war neben Goalie Ian Gordan vor allem Belanger, der neben seinem Tor noch zu drei weiteren Treffern die Vorlage gab und gemeinsam mit Christian Kohmann und Patrick Lebeau (zwei Assists) die gefährlichste Formation der Lions bildete.

Während die Frankfurter den Ausfall des gesperrten Dwayne Norris gut verkrafteten, vermissten die Adler Verteidiger Jochen Molling (Bänderiss in der Schulter) und vor allem den an einer schweren Hüftmuskelzerung leidenden Derek Plante im Sturm sehr.

Lions vorerst Tabellenführer

Die Frankfurter waren den Gastgebern in allen Belangen überlegen. Bei einer besseren Chancenauswertung hätte ihr Sieg höher ausfallen können. (.... Diskutieren Sie mit anderen Usern im Eishockey-Forum!)

Während die Hessen nach ihrem zweiten Saisonsieg vorerst die Tabellenführung einnehmen, müssen sich die als Meisterschafts-Mitfavoriten gehandelten Mannheimer vorerst nach unten orientieren.

Stenogramm:

Adler Mannheim - Frankfurt Lions 0:5 (0:1, 0:1, 0:3)
Tore: 0:1 Belanger (8:05), 0:2 Ratchuk (37:18), 0:3 Magnusson (46:58), 0:4 Hackert (48:07), 0:5 Etz (57:44)
Schiedsrichter: Schurr (Bad Wörishofen) - Zuschauer: 4500
Strafminuten: Mannheim 22 - Frankfurt 26

Quelle. sport.de

Überraschung durch Frankfurt Lions: 5:0 in Mannheim
Die Frankfurt Lions haben im Südwest-Duell der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) überraschend Adler Mannheim besiegt. Der Außenseiter setzte sich in der erste Partie des dritten Spieltages hochverdient mit 5:0 (1:0, 1:0, 3:0) durch.

Für die Gäste trafen vor 4500 Zuschauern der Kanadier Jesse Belanger (8:05), Amerikaner Peter Ratchuk (37:18), Mikael Magnusson (46:58), Michael Hackert (48:07) und Mark Etz (57:44).

Die Frankfurter waren den Gastgebern in allen Belangen überlegen. Bei einer besseren Chancenauswertung hätte ihr Sieg höher ausfallen können. Während die Hessen nach ihrem zweiten Saisonsieg vorerst die Tabellenführung einnehmen, müssen sich die als Meisterschafts- Mitfavoriten gehandelten Mannheimer vorerst nach unten orientieren.

Außerdem war ein Berichte im Morgenmagazin von ARD / ZDF

Tschö, Robert



FASC: Wenn es abgeht dann gehts ab!!!
http://www.pixum.de/members/nighty0815de/

Pro Günther Herold Eissporthalle

F FL 1998 Offline

Zicke


Beiträge: 1.652

12.09.2003 08:05
#9 RE:Presse 12.09.2003 Antworten

Frankfurt schießt Mannheim in die Krise

Die Frankfurt Lions haben am dritten Spieltag der DEL Titelanwärter Adler Mannheim im Südwest-Derby mit 5:0 in die Krise geschossen. Der Rekordmeister aus Mannheim belegt in der Tabelle nur noch Rang zehn.

Die Adler Mannheim stecken nach einem völlig verkorksten Saisonstart in der Krise. Der Titelanwärter kassierte am dritten Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) im Südwest-Derby eine 0:5 (0:1, 0:1, 0:3)-Niederlage gegen die Frankfurt Lions und findet sich mit drei Punkten nur auf dem zehnten Platz wieder. Auch im Eishockey-Pokal waren die Kurpfälzer bereits in der ersten Runde beim Zweitligisten Landshut Cannibals gescheitert.

Die Lions rückten dagegen durch den zweiten Saisonsieg vorerst auf den ersten Tabellenplatz vor. Die Treffer für die Hessen erzielten Jesse Belanger (9.), Peter Ratchuk (38.), Mikael Magnusson (47.), Michael Hackert (49.) und Mark Etz (58.).


Gruß
Nicole



Wenn Freunde nicht mehr sind, was sie mal waren...wenn sie dir nichts mehr geben, vergiß ihren Namen...

MaMo Offline

NHL-Legende


Beiträge: 1.092

12.09.2003 08:15
#10 RE:Presse 12.09.2003 Antworten

@ Robert#4


Für die Müh die DU Dir gemacht hast!!!
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MaMo

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Bine Offline

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12.09.2003 08:46
#11 RE:Presse 12.09.2003 Antworten

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5:0 Lions stürmen an die Spitze

Von Manfred Schäfer und Thomas Sulzer

Welch eine Sensation! Die Eis-Löwen fegten gestern Abend die Adler vor 4500 Zuschauern 5:0 (1:0, 1:0, 3:0) vom Mannheimer Eis. Die Frankfurter feierten im zweiten Auswärtsspiel den zweiten Sieg, sind DEL-Spitzenreiter.

„Die Mannheimer werden am Anfang viel Druck machen“, vermutete Manager Lance Nethery vorm Spiel bei seinem alten Team. Trainer Rich Chernomaz ergänzte: „Da dürfen wir uns nicht viele Strafzeiten erlauben.“ Aber schon nach 10 Sekunden musste Peter Ratchuk in die Kühlbox. Doch die befürchtete Großoffensive der Adler blieb aus.

Im Gegenteil: Die Lions, die ohne den verletzten Gosselin und den gesperrten Norris antraten, hatten sofort die besseren Chancen. Nach neun Minuten der erste Auftritt des neuen Traumduos Lebeau/Belanger. Pat Lebeau eroberte die Scheibe, über Kohmann kam sie zu Belanger, der zum 1:0 einnetzte.

Den Gastgebern fiel auch im zweiten Abschnitt wenig ein – ihre Chancen waren Zufallsprodukte. Und in der 38. Minute hatten die 500 mitgereisten Löwen-Fans erneut Grund zum jubeln. Ratchuk staubte zum 2:0 ab.

Auch im letzten Drittel bissen die Lions zu: Magnusson erhöhte auf 3:0 (47.), Hacker (49.) auf 4:0 und Etz (58.) sorgte für die endgültige Blamage des Titelfavoriten. Bei dem macht sich schon nach drei Spieltagen Nervosität breit. Die Luft für den unbeliebten Trainer Bill Stewart wird dünner.....



Czechomania Offline

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12.09.2003 08:52
#12 RE:Presse 12.09.2003 Antworten

Jesse Belanger netzt zum 1:0 ein

Überraschung durch Lions: 5:0 in Mannheim

11.09.2003
Mannheim (dpa) Die Frankfurt Lions haben im Südwest-Duell der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) überraschend Adler Mannheim besiegt. Der Außenseiter setzte sich am Donnerstag in der erste Partie des dritten Spieltages hochverdient mit 5:0 (1:0, 1:0, 3:0) durch. Für die Gäste trafen vor 4500 Zuschauern der Kanadier Jesse Belanger (8:05), Amerikaner Peter Ratchuk (37:18), Mikael Magnusson (46:58), Michael Hackert (48:07) und Mark Etz (57:44).

Die Frankfurter waren den Gastgebern in allen Belangen überlegen. Bei einer besseren Chancenauswertung hätte ihr Sieg höher ausfallen können. Während die Hessen nach ihrem zweiten Saisonsieg vorerst Platz ens in der Tabelle einnehmen, müssen sich die als Meisterschafts-Mitfavoriten gehandelten Mannheimer vorerst nach unten orientieren

Quelle:http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php/1261688



Seinfeld, was sonst

JUS67 Offline

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12.09.2003 09:35
#13 RE:Presse 12.09.2003 Antworten

Hier der komplette Bericht aus dem Mannheimer Morgen:

0:5 - Adler blamieren sich gegen die Lions
EISHOCKEY: Mannheim enttäuscht im Prestige-Duell mit Frankfurt und offenbart Schwächen

Von unserem Redaktionsmitglied Stefan Skolik
Die Mannheimer Adler kommen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) einfach nicht richtig in Tritt.
Im Prestigeduell mit den Frankfurt Lions kassierte der Titelfavorit eine mächtige Blamage und unterlag mit 0:5 (0:1, 0:1, 0:3). Vor der mageren Derbykulisse von nur 4500 Fans im Friedrichspark offenbarte die Mannschaft von Trainer Bill Stewart trotz optischer Überlegenheit eklatante Schwächen in der Defensive und der Spielentwicklung, die die Frankfurter clever ausnutzten. In der ganzen Woche nach der Partie in Krefeld (1:3) hatte Stewart Powerplay und Penalty-Killing trainieren lassen. "Die Special Teams funktionieren noch nicht richtig, wir brauchen noch zu viele Chancen, um zu Toren zu kommen", erklärte der Kanadier die speziellen Übungseinheiten in Über- und Unterzahl - er ahnte wohl, dass unter dem kleinlich pfeifenden Schiedsrichter Thomas Schurr nur selten alle fünf Feldspieler eines Teams auf dem Eis stehen würden

Spielerisch ohne Glanzpunkte, aber immerhin umkämpft war der erste Abschnitt des DEL-Nachbarschaftsderbys, in dem sich die Adler klare Vorteile erspielten, diese aber nicht in Tore umsetzten. Das lag nicht zuletzt im Überzahlspiel, das bei den Blau-Weiss-Roten einfach nicht rund laufen wollte. Sogar ein 5:3-Powerplay verstrich ungenutzt. Rene Corbet vergab danach eine Breakchance, Tomas Martinec schoss bei einem schön erspielten Konter ebenfalls vorbei.

Zuvor hatten allerdings die Lions für Ernüchterung auf der Mannheimer Bank gesorgt. Mitten in die erste Drangphase der Adler hinein traf Jesse Belanger zum 0:1 (9.) - vorausgegangen war eine von vielen Mannheimer Nachlässigkeiten und Abspielfehlern, diesmal erreichte ein Fehlpass von Francois Groleau den Gegner, und Christian Kohmann setzte seinen Stürmerkollegen problemlos in Szene.

Nach der ersten Pause rannten die Mannheimer weiter auf das Lions-Tor, doch Ian Gordon stand sicher zwischen den Pfosten. Martinec mit einer Grosschance (23.) und einem Pfostenschuss (33.), sowie mehrfach Corbet hatten den Ausgleich auf dem Schläger - doch das Tor schossen wieder die Frankfurter. In der 38. Minute setzte sich Peter Ratchuk durch und markierte das 0:2. "Die Pässe kommen einfach nicht", ärgerte sich Mannheims Manager Marcus Kuhl. "So spielt kein Meisterschaftsfavorit, dabei steht doch genug an Talent auf dem Eis."

Im Schlussdrittel kam's für die Adler allerdings noch schlimmer. Der Anschlusstreffer lag in der Luft, da zog Mikael Magnusson bei einem Entlastungsangriff unbedrängt von links ab - 0:3 (47.). Zwei Minuten später dann der K.o. für Mannheim, als Hackert zum 0:4 (49.) traf. Und ausgerechnet der Ex-Mannheimer Mark Etz setzte den 0:5-Schlusspunkt (58.).

Adler Mannheim - Frankfurt 0:5 (0:1, 0:1, 0:3)
Die Adler: Shulmistra (ab 48:07 Seliger); Joseph, Goc; Pyka, Roach; Racine, Groleau;
Carciola, Schütz; Kennedy, Ustorf, Hlushko; Seidenberg, Ullmann, Junker; Martinec, Hock, Kathan; Corbet, Edgerton, Podollan.
Tore: 0:1 Belanger (8:05), 0:2 Ratchuk (37:13), 0:3 Magnusson (46:58), 0:4 Hackert (48:07), 0:5 Etz (57:44). - Zuschauer: 4500. - Schiedsrichter: Schurr (Bad Wörrishofen).
Strafminuten: Mannheim 22 - Frankfurt 26.

http://svn1919-jahrgang9697.de

Babold Offline

DEL-Spieler

Beiträge: 228

12.09.2003 09:44
#14 RE:Presse 12.09.2003 Antworten

Besonders schön finde ich ja diesen Kittmann mal wieder:

In Antwort auf:
doch im Gewusel vor dem Tor bewies Lions-Goalie sein Adlerauge und ließ sich nicht übertölpeln.


11/9/03 5:0 in Mannheim – ich war dabei!!!

Mr.Met Offline

NHL-Legende


Beiträge: 6.662

12.09.2003 09:54
#15 RE:Presse 12.09.2003 Antworten

Spätestens heute Mittag auf Rhein-Main.net

5:0 Sieg in Mannheim – „Der ESC ist wieder da“
(rmn)„Der ESC – Der ESC – Der ESC ist wieder da!“, mit diesem und zahlreichen anderen Sprechchören feierten ca. 300 Löwenfans noch 20 Minuten nach Spiel-Ende im Mannheimer Eichbaum Eisstadion am Friedrichspark den 5:0 Sieg der Frankfurt Lions. Dabei hatte es anfangs gar nicht nach einem Kantersieg ausgesehen. Es waren gerade mal 13 Sekunden gespielt als Schiedsrichter Schurr erstmals eine Strafe gegen die Lions aussprach. Wer jetzt eine Anfangsoffensive des Meisterschaftskandidaten aus Mannheim erwartet hatte wurde bitter enttäuscht. Das Unterzahl-Training von Coach Chernomaz hatte sich ausgezahlt. Nach einigen sehr fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichters gegen beide Mannschaften bekamen die Lions Mitte des ersten Drittels Oberwasser. 9 Minuten waren gespielt, als der Puck zum ersten Mal hinter Richard Shulmistra im Netz zappelte. Jesse Belanger überwand den Mannheimer Goalie nach Vorarbeit von Lebeau und Kohmann. Mit einer durchaus verdienten 1:0 Führung der Lions ging es in die erste Drittelpause. Der zweite Spielabschnitt begann ähnlich wie der erste. Einige, zum Teil nur sehr schwer nachzuvollziehende Strafen von Schiedsrichter Schurr wurden von den Anhängern beider Teams mit Spottgesängen wie „Helau, Helau“ oder „Regeln wie beim Basketball“ quittiert. Die Adler versuchten nun mit einigen Sololäufe vor das Frankfurter Tor zu gelangen, spätestens bei Ian Gordon endete jeder Versuch erfolglos. Gegen Ende des zweiten Drittels lag der Ausgleich für Mannheim in der Luft, das Tor schossen aber erneut die Lions. Peter Ratchuck verwertete einen Abpraller nach einem Schuss von Belanger und nach 38 Minuten hieß es im Südwest-Derby Frankfurt 2 – Mannheim 0. So ging es auch in die zweite Drittelpause. In einem typischen Derby im Friedrichspark hätten die Adler spätestens jetzt einen Gang zugelegt um ihre gefürchtete Schlussoffensive zu starten. An diesem Abend sollte es aber ganz anders kommen. Mit einem satten Schlagschuss sorgte der schwedische Verteidiger Mikael Magnusson in der 47. Minuten vor die Vorentscheidung. Anstatt sich auf ihrem 3 Tore Vorsprung auszuruhen, machten die Lions weiter Druck im Mannheimer Drittel und kaum 2 Minuten später hieß es 4:0 durch Michael Hackert. Jetzt hatte Bill Stewart genug von Richard Shulmistra gesehen, Nationaltorwart Marc Seeliger sollte ein Debakel verhindern. Die letzten zehn Minuten gerieten zum Schaulaufen der Frankfurt Lions, immer wieder drängten sie vor das Tor der Adler, während von Mannheim bis auf zwei Angriffsversuchen keine Gegenwehr mehr erfolgte. Zwei Minuten vor Schluss hatte Mark Etz seinen großen Auftritt. Nach einem Sololauf an zwei Mannheimern vorbei schoss er den Puck durch die Beine von Seeliger zum 5:0 ins Netz. Welch ein Schlusspunkt für diesen grandiosen Derbysieg der Frankfurt Lions. Die ca. 300 mitgereisten Frankfurter waren aus dem Häuschen. Viele lagen sich in den Armen, als hätte man gerade die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Verständlich, wenn man bedenkt das die Lions in den vergangenen drei Jahren nur 1 mal im Friedrichspark gewinnen konnten. Auch die Liveübertragung brachten die Lions-Fans am Ende aus den Fugen. Live-Interviews mit Ian Gordon und Michael Hackert gingen im frenetischen Jubel des Frankfurter Anhangs unter, die Mannschaft kam noch mal geschlossen zur Ehrenrunde mit anschliessender Welle aufs Eis. Viele Beobachter waren sich einig. Spätestens gestern ist in Frankfurt wieder zusammengewachsen, was zusammengehört – die Fans stehen Bedingungslos hinter der Mannschaft. In Frankfurter Fankreisen war nach Spielende auch das anstehende Heimspiel gegen die DEG Metrostars aus Düsseldorf ein Thema. Und viele Fans waren sich einig : „Uns würde es nicht wundern, wenn am Sonntag heißt – ausverkaufte Eissporthalle“.


Gruß Met


C R E A T I V E S U P P O R T E R S C R E W
& Crazy Birds 94
Gemeinsam in eine bessere Zukunft!!!

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