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Dieses Thema hat 36 Antworten
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 Frankfurt Lions
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cds23 Offline

NHL-Star

Beiträge: 835

10.01.2002 06:32
Presse vom 10.01.2001 Antworten
Rundschau

Erstaunliche Rückkehr ins vergangene Jahrhundert

Nach einer hervorragenden Leistung und dem zweiten Derbysieg gegen Kassel geht es den Frankfurt Lions plötzlich wieder so richtig gut


Von Matthias Kittmann

Den Löwen geht's gut, keine Frage. All jene 6700 Zuschauer, die am vergangenen Dienstag die Safari durch das Lions-Gehege in der Eissporthalle gebucht hatten, konnten sich davon überzeugen. Und egal von wo sie angereist waren, sie staunten nicht schlecht. Sogar die Gäste aus "Hessisch-Sibirien", die eher dem Husky als Wildtier huldigen. "Die Lions hatten heute mehr Biss", räumte Hans Zach nach dem 2:6 seiner Meute ein.

Der Kasseler Trainer staunte nicht nur über die Gesamtleistung der Lions, sondern auch über jene Akteure, die als Deutsche im Frankfurter Gehege eher artfremd sind. Wie er als Nationaltrainer und -Bändiger die Leistung von Christoph Sandner und Robert Francz, die beide in Unterzahl überragend spielten, beurteile, wurde er gefragt und seine Antwort war klar und knapp: "Sehr gut."

Nicht minder erstaunlich war, was die Lions spielerisch in dieser Partie ablieferten. Zum ersten Mal konnte man in vollem Umfang erahnen, zu was die Mannschaft in der Lage sein kann. Plötzlich kennen jene drei, die jeweils in einer Sturmreihe zusammen spielen, die Laufwege der Mitspieler und richten sich auch danach. Plötzlich klappt auch die Aufgabenverteilung. Brav machte sich immer ein Stürmer mit auf den Weg, wenn dem eigenen Tor Ungemach drohte. So musste der Frankfurter Torhüter kein einziges Mal einen freien Break auf sein Tor meistern, weil die Huskies einfach keinen hatten.

Erstaunlich auch die Körperhaltung der Lions schon vor dem Spiel und selbst während des 0:2-Rückstandes im ersten Drittel. Diese Haltung signalisierte immer: "Wir sind auf der Jagd und kleine Rückschläge ändern nichts an unserem Gesamtauftrag." Was noch vor zwei Wochen zum ängstlichen Verkrümeln geführt hatte, wurde so nur zu einer Zwischenepisode. Denn als Manager (Bernie Johnston) oder Trainer (Doug Bradley) zu erkennen, dass ein Gegner mit unkorrektem Schläger auf dem Eis steht, ist das eine. Das andere jedoch ist, dass die Mannschaft auch den Profit, nämlich in der daraus resultierenden Überzahl nicht nur ein Tor, sondern den mit großer Wahrscheinlich spielentscheidende Treffer zu machen, erwirtschaftet. So ist das auch gedacht: Der Trainer / Manager gibt die Hilfestellung, den Rest müssen die Spieler dann selbst machen - und nicht umgekehrt. Die Entschlossenheit, diese Chance zu nutzen, hat man in dieser Form noch nie bei den Lions der Saison 2001/2002 gesehen.

Auch nicht bei Rick Girard. Der lange Zeit verhinderte Torjäger hatte zuvor 39 Spiele für fünf Tore gebraucht, jetzt hat er in zwei Partien drei Mal getroffen. Das stärkt seine ganze Reihe, in der auch der unermüdliche Victor Gervais (zum wichtigen 1:2) und Rob Pearson die Scheibe über die Linie brachten. Die Stärke dieser Reihe entlastet auch den Topsturm der Lions, der nun nicht mehr die ganze Last auf sich spürt und dadurch freier aufspielen kann. Spielmacher Alexander Seliwanow kann endlich schalten und walten wie ein Feldherr. Es reicht, dass er denkt und lenkt. Solange Vadim Sliwtschenko und Christoph Sandner treffen, muss er nicht auch noch dem eigenen Pass hinterherrennen, wie er sich zuvor lange dazu genötigt sah. Wenn es sein muss, ist er immer noch zur Stelle, aber als Einfädler für die anderen ist er unendlich wichtiger und der Klasse-Mann, als der er eingekauft wurde.

Das Erstaunen über den plötzlichen Leistungsaufschwung der Mannschaft macht wiederum die Fans zum Objekt des Staunens. So gut wie gegen Kassel war die Stimmung in der Eissporthalle in dieser Saison noch nie. Wie in alten Zeiten war die Menge schon vor dem Anpfiff prächtig gelaunt und dass es die Ehrentribüne vor Begeisterung zu stehend dargebrachten Ovationen von den Sitzen riss - und das schon im zweiten Drittel -, fällt ebenfalls unter die Kategorie "Novum". Zustände aus dem vergangenen Jahrhundert, als Eishockey in Frankfurt zum letzten Mal künstlerischer Ausdruck härter Männer war und entsprechend zelebriert wurde.

Nur bei einem hielt sich nach dem grandiosen Sieg der Lions gegen Kassel das Staunen in Grenzen: "Good game", befand Gordon Herbert, Trainer des Basketball-Bundesligisten Frankfurt Skyliners, der in Begleitung seiner ganzen Mannschaft gekommen war. Als Kanadier selbstredend auch Eishockeyfan, konnte er das auch beurteilen. Nur hatte er bisher noch nie ein Spiel der Lions gesehen und ahnte daher nicht, dass dieses nicht einfach nur "normal gut" war, sondern überhaupt einzigartig in dieser Saison.

Nur dürfte ihn beim Blick auf die Tabelle wundern, warum so gute Mannschaften wie die Lions so weit unten stehen. Aber das zu erklären, wäre eine längere Geschichte gewesen, die ihn dann doch noch gehörig erstaunt hätte. Er hatte ohnehin keine Zeit mehr, sie sich anzuhören und auf die Schnelle fand sich außerdem auch niemand, der ihm diese alten Kamellen noch erzählen wollte.



Moskitos stellen Insolvenzantrag

Die Essener wollen die DEL-Runde zu Ende spielen


Die Moskitos Essen haben am Mittwoch beim Amtsgericht Essen einen Insolvenzantrag gestellt. Mit dieser Maßnahme hoffen die Klub-Verantwortlichen, den Spielbetrieb in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) aufrecht zu erhalten. "Wir versuchen, die Saison zu Ende zu spielen - wie auch immer", sagte der Essener Präsident Thomas Schiemann. "Ich sehe gute Chancen, dass die Gesellschaft gerettet werden kann." Etwa eine halbe Million Euro fehlen den Moskitos dem Vernehmen nach in der Kasse. Das Amtsgericht genehmigte den Antrag. Nun führt ein Insolvenzverwalter die Geschäfte des Vereins.

Die Moskitos sind bereits der zweite DEL-Verein, der um die Jahreswende mit einer Finanzkrise für Aufsehen sorgt. Zuletzt hatten die Berlin Capitals die Dezember-Gehälter für ihre Profis nicht bezahlen können. Der Grund der Essener für den Gang zum Amtsgericht war die Sorge um die Januar-Gehälter, die der Klub sonst nicht hätte bezahlen können. Durch das Insolvenzverfahren werden die Verbindlichkeiten vorerst eingefroren. Die Finanzprobleme hatten schon vor der Saison begonnen, als die Essener ihren Hauptsponsor für die DEL verloren. Die Moskitos spielten ohne Trikotsponsor, zudem gab es Mindereinnahmen durch geringeren Zuschauer-Zuspruch.

Insolvenzverwalter Stefan Nikolaus lobte die konsequente Marschroute des Essener Vorstandes: "Sie haben sehr besonnen und rechtzeitig reagiert." Dadurch sei die Chance auf den Fortbestand des Eishockey-Sports in Essen über das Saisonende hinaus gewachsen. Abhängig ist der Klub jetzt allerdings von der Treue der Fans und vor allem auch der Spieler, denen die kommenden drei Gehälter vom Arbeitsamt überwiesen werden.

"Wir hatten gehofft, es irgendwie doch noch zu packen. Aber für uns sind sämtliche Türen zur Wirtschaft in Essen geschlossen", beklagt Präsident Schiemann, dessen Klub am Dienstag beim 2:4 gegen die München Barons die 13. Niederlage in den letzten 15 DEL-Spielen bezog. Schiemann hofft nun auf die Solidarität der Spieler. "Wir werden alles versuchen, die Spieler zum Verbleib zu überreden, und ich hoffe, dass die Mannschaft nicht zerfällt. Wir werden ihnen zahlen, was wir können", sagt der Moskitos-Chef und verweist auf die Probleme, die auch andere Klubs haben: "Es gibt derzeit in der DEL mehrere Klubs, die die Gehälter nicht oder nur teilweise auszahlen können." dpa/sid

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schön wär´s aber wirklich glauben tu ich es (noch) nicht!!!

cds23 Offline

NHL-Star

Beiträge: 835

10.01.2002 06:38
#2 RE:Presse vom 10.01.2001 Antworten
F N P

Lions-Stürmer Walker: „Wir bekommen einen Lauf“

Frankfurt. (fnp) Die Frankfurt Lions sind das „Team der Stunde“ in der Deutschen Eishockey-Liga. Im Zwei-Tage-Rhythmus holten die im letzten Jahr noch landauf, landab verspotteten Schützlinge von Trainer Doug Bradley seit dem 2. Januar aus vier Spielen das Maximum von einem Dutzend Zähler. Fast noch wichtiger für die 6720 Fans am ansonsten wenig zuschauerträchtigen Dienstagabend in der Frankfurter Eishalle: Die „Südhessen“ sind zumindest im direkten Duell der beiden hessischen Erzrivalen die Nummer eins.

Mit dem furios herausgespielten 6:2 (2:2, 3:0, 1:0)-Heimerfolg gegen die Kassel Huskies stellten die Lions die bereits abgeschlossene, interne Saisonbilanz auf drei Siege bei nur einer Niederlage in Kassel. „Schön und gut, aber weitaus lieber wären mir die Zwischenbilanz der Huskies in der Tabelle“, meinte der vor kurzem im VIP-Zelt noch mit Schmährufen bedachte und nun urplötzlich gefeierte Cheftrainer Bradley angesichts von immer noch elf Punkten Rückstand auf die Huskies (8.). Die zuletzt merklich nachlassenden „Schlittenhunde“ aus Kassel verspüren trotz des komfortablen Polsters gegenüber den Lions den Atem des Erzrivalen. „Die Lions zeigten sich in allen Belangen überlegen. Angefangen vom Zweikampfverhalten über den besseren Körpereinsatz bis zur besseren mentalen Einstellung“, fand Gästecoach Hans Zach anerkennende Worte für die bis auf Ian Fraser in Bestbesetzung angetretenen Frankfurter.

Immerhin: Die endlich zu einer homogenen Einheit werdenden Lions konnten den 23-Punkte-Rückstand zu Kassel zum Jahresende in kürzester Zeit um über die Hälfte auf nun elf Zähler reduzieren. „Gut für die Moral, wir bekommen einen Lauf“, sieht Stürmerroutinier Johnny Walker nach seinem vollauf gelungenen Comeback der Terminflut bis zur Olympiapause (noch neun Spiele bis 29.1.) optimistisch entgegen. „Walker hat seine ganze Routine nach der langen Zwangspause in die Waagschale geworfen, war enorm wichtig für die vierte Reihe“, lobte Bradley den erstmals in dieser Saison auflaufenden Deutsch-Kanadier.

„Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, reagierte der in Personalunion als Bundes- und Vereinstrainer tätige Hans Zach negativ auf die Frage eines Journalisten nach den Olympiachancen der drei Lions-Cracks Christoph Sandner, Robert Francz und Michael Bresagk. Auf den viele Jahre in Nordamerika spielenden Francz hat Zach jedoch bereits ein Auge für die Zeit nach Olympia gerichtet. „Mein Assistent Ernst Höfner beobachtet den Francz bereits seit einiger Zeit. Heute hat er eine Topleistung abgeliefert.“ (el)


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Bine Offline

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Beiträge: 8.717

10.01.2002 08:18
#3 RE:Presse vom 10.01.2001 Antworten
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Die Löwen sind Hessen-Meister

Schafft Frankfurt noch das Eishockey-Wunder und die Qualifikation für die Play-offs? Ein Saisonziel haben die Löwen schon erreicht - die Hessenmeisterschaft. In vier Spielen gab's gegen den Erzrivalen Kassel Huskies drei Siege, zuletzt 6:2. Und 6700 Fans in der Eissporthalle feierten.

Nächstes Ziel: Die Play-offs, also Platz 8. Manager Bernie Johnston: "Wir haben in einer Woche zwölf Punkte gutgemacht, greifen an." Übrigens: Sollten die Huskies (derzeit Platz acht, elf Punkte vorn) und die Lions nach 60 Vorrundenspielen (noch 19) gleich sein, steht Frankfurt in den Play-offs - wegen der Hessenmeisterschaft.

Schlimm für die DEL: nach den Berlin Capitals hat's nun auch die Essener Moskitos erwischt. Der Tabellenletzte konnte die Dezember-Gehälter nicht bezahlen. Präsident Thomas Schiemann: "Ob es in der nächsten Saison noch DEL-Eishockey in Essen geben wird, ist äußerst fraglich." Gestern stellte Schiemann Antrag auf Insolvenz-Verfahren, will damit den Spielbetrieb aufrecht erhalten.



Gruß Bine

*** UND DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT.... ***


JUS67 Offline

Datenbank-Guru


Beiträge: 614

10.01.2002 08:53
#4 RE:Presse vom 10.01.2001 Antworten
Hessisch-Niedersächsische Allgemeine

"Jetzt bloß nicht die Nerven verlieren"

FRANKFURT / KASSEL - Die Kassel Huskies schwächeln. Dreimal standen sie im neuen Jahr auf dem Eis, dreimal gab es Niederlagen. So auch beim 2:6 in Frankfurt.

Der 23.Februar 1996 war ein besonderer Tag für die Kassel Huskies: Der Tag, an dem die Nordhessen mit 4:3 zum letzten Mal ein DEL-Spiel bei den Frankfurter Löwen gewannen.

Der Dienstag hätte wieder einmal so ein Jubel-Tag werden können. Wurde er aber nicht. 2:0 führten die Huskies im ersten Drittel nach einem Doppelschlag durch Felsner (erstes Saisontor im neunten Spiel) und Wright binnen zwölf Sekunden. Am Ende aber hatten die Löwen deutlich mit 6:2 (2:2, 3:0, 1:1) die Nase vorn.

Während die rund 6.500 Frankfurter Fans, einmal mehr angestachelt vom peinlichen Stadionsprecher Rüdiger Storch, die inoffizielle "Hessen-Meisterschaft" (die Löwen gewannen drei von vier Vergleichen gegen die Huskies) ausgelassen feierten, schlichen die Huskies - beinahe wie immer - wie begossene Pudel vom Frankfurter Eis.

Was aber schwerer als drei Niederlagen gegen die Löwen wiegt, sind drei Niederlagen in Folge, die die Huskies im Kampf um die Play-Off-Teilnahme zurückwerfen. 16 (!) Gegentreffer haben die sonst so defensivstarken Kasseler dabei kassiert. Mehr als im gesamten Dezember (15 in zehn Spielen).

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Tully verwundert
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"Das waren heute nur zehn Minuten lang die Huskies, die wir alle kennen", befand Brent Tully, Ex-Kasseler in Frankfurts Diensten. Huskies-Coach Hans Zach ging in seiner Analyse sogar noch einen Schritt weiter.

"Frankfurt war uns zwei Drittel lang in allen Belangen überlegen. Zum Eishockey gehören auch Siegeswillen, Einsatzbereitschaft und Zweikampfverhalten", haderte er.

Nach gutem Beginn, als die Huskies klar den Ton angaben und auch verdient mit 2:0 führten, riss der Faden wie aus heiterem Himmel. "Die kleinste Kleinigkeit bringt uns in diesen Tagen aus dem Rhythmus", hat Zach erkannt.

Was der Trainer damit meint? Einige Beispiele: Pat Mikesch drückt die Strafbank, die Lions lassen den Schläger von Shayne Wright vermessen. Mit Erfolg. Strafzeit. 5:3-Überzahl: Gervais gelingt nach zwölf Minuten das 1:2. Der Weckruf für die Löwen. Die Huskies verlieren ihre spielerische Linie, machen plötzlich Fehler, die man von ihnen nicht gewohnt ist.

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17 Sekunden vor der Sirene
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Wie beim 2:2-Ausgleich: Gerade kehrt Jochen Molling von der Sünderbank zurück. Die Huskies suchen ihre Ordnung, und Keeper Ilpo Kauhanen den Puck im Netz. Girard trifft 17 Sekunden vor der Sirene.

Nicht zu vergessen das 2:3. Erneut in Unterzahl. Tully schießt am Tor vorbei, der Puck prallt von der Bande zurück. Malgunas schaltet am kurzen Pfosten schneller als Kauhanen und die übrigen vier Huskies: Tor. 25 Minuten sind vorbei.

Vor dem 2:4 rennen sich dann Mikesch und Felsner im eigenen Drittel über den Haufen. Das Malheur passiert ganze zwei Minuten später. Negatives I-Tüpfelchen dann aber das 2:5. Kassel in Überzahl - Hoffnung keimt auf. Aber denkste! Fehlpass im Mitteldrittel, Seliwanow narrt die Huskies und Sandner sagt "Danke". Der K.o. nach knapp 39 Minuten.

"Kassel darf jetzt bloß nicht die Nerven verlieren", meint Ex-Husky Greg Evtushevski. "Jetzt ist es an Hans Zach und den Routiniers, dem Team zu helfen", so "Shevi".

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Freitag in Essen
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Freitag (20 Uhr) müssen die Schlittenhunde bei den Moskitos Essen ran. Beim Schlusslicht stehen zumindest die Vorzeichen etwas günstiger, denn an den letzten Sieg am Westbahnhof können sich alle Huskies sicher noch erinnern. Der gelang vor knapp zwei Monaten.

(VON SASCHA HERRMANN / HNA-Sportredaktion Kassel)

http://www.lions-database.de

Ciana21 Offline

Nationalspieler


Beiträge: 322

10.01.2002 09:51
#5 RE:Presse vom 10.01.2001 Antworten
Unser Rüüüüüüüüüüüüdi ist doch net peinlich, oder?



Know what\\\\\\\'s hockey \\\\\\\'bout ? Yo can win, yo can loose.
But yo never should loose yo pride
by Josè Charbonneau

Joshy28 Offline

Nationalspieler


Beiträge: 444

10.01.2002 10:02
#6 RE:Presse vom 10.01.2001 Antworten
das ist purer Neid.

Patrick Elias Offline

Nationalspieler


Beiträge: 311

10.01.2002 10:43
#7 RE:Presse vom 10.01.2001 Antworten
sing: Rüüüüüüüüdiger; Rüüüüüüüüdiger

F FL 1998 Offline

Zicke


Beiträge: 1.652

10.01.2002 10:52
#8 RE:Presse vom 10.01.2001 Antworten
In Antwort auf:
Bild

Die Löwen sind Hessen-Meister

Schafft Frankfurt noch das Eishockey-Wunder und die Qualifikation für die Play-offs?



Das will ich doch mal schwer hoffen, denn ich will meine Wehen bei einem klasse Heimspiel der Lions bekommen...

Nicole

http://www.lionsweb.de
http://www.ffl1998.de

Joshy28 Offline

Nationalspieler


Beiträge: 444

10.01.2002 10:54
#9 RE:Presse vom 10.01.2001 Antworten
@patrick elias

Rüdi , für Deutschland!!

fiftyone Offline

NHL-Star

Beiträge: 821

10.01.2002 11:02
#10 RE:Presse vom 10.01.2001 Antworten
@F FL 1998: Und dann: "Bitte nicht in´s Krankenhaus, ich muss doch das Spiel sehen" Und im Ausweis des Kindes steht dann: Geburtsort "Eisporthalle am Ratsweg"

Member of the "Gebt-den-Chris-ein-Mikro-Circle"

HexeWalli Offline

Forums-Hexe


Beiträge: 3.333

10.01.2002 11:52
#11 RE:Presse vom 10.01.2001 Antworten
10.01.2002
+++ Robert Francz +++
Matthias Kittmann nimmt den 23-jährigen Stürmer Robert Francz unter die Lupe

Der junge Mann schaukelte seine einjährige Tochter auf den Knien und staunte nicht schlecht: „Die spielen hier ja völlig anders! Viel weniger Körperkontakt und kaum Zweikämpfe in den Ecken.“ Robert Francz rieb sich beim Blick auf die Eisfläche das Kinn. Denn genau das ist die Stärke des 1,88 Meter großen 100 Kilogramm-Mannes: „Ich bin eigentlich ein Checker, der in die Ecken und auf den Körper geht.“

Der Neuzugang der Lions - ein falscher Mann am falschen Ort ? „Überhaupt nicht“, glaubt Trainer Doug Bradley, „genau solche Typen brauchen wir, und Robert ist in einer verdammt guten Verfassung.“ Denn die neue taktische Prägung bei den Lions heißt nicht, dass sie kein körperbetontes Eishockey mehr spielen würden. Es kommt nur auf das Wie an. Wie sehr diese Komponente nach wie vor gefragt ist, beweist zum Beispiel Rob Pearson, der mit seinem Einsatz die Lions auch in ihrer schwierigen Phase immer wieder antreibt und jetzt durch seine Verletzung schmerzlich vermisst wurde. Und „Francz erinnert mich ein bisschen an die Spielweise von Pearson“, sagt Bradley.

Da, wo Francz herkommt, wird noch Eishockey wie in guten alten Zeiten gespielt. 1995 vom NHL-Klub Phoenix Coyotes gedraftet, zog es den erst 17-Jährigen aus der Nähe von Weißwasser nach einem Zwischenspiel bei den Augsburger Panthern nach Nordamerika. „Die NHL war immer mein Traum, und ich wollte keine Zeit verstreichen lassen“, erzählt er. Große Manschetten vor diesem Schritt hatte er keine, „ich bin schon mit 16 Jahren zu Hause ausgezogen, um nach Rosenheim zu gehen, da dachte ich mir, dann schaff’ ich’s auch in Nordamerika.“

Ein mutiger Schritt, denn mit dem Englischen haperte es noch gewaltig. Doch in der Nachwuchsorganisation der Coyotes, den Peterborough Petes, überlässt man Jungspunde, die von Übersee kommen, nicht sich selbst. Er wurde bei Gasteltern, die aus Österreich stammten, einquartiert, und dort konnte er sich akklimatisieren.

Drei Jahre spielte er in der Juniorenliga OHL und machte insgesamt 137 Scorerpunkte (58 Tore). Dann wechselte er 1998 in das Farmteam von Phoenix, den Springfield Falcons, in die American Hockey League. Das Problem in Springfield ist, dass die dortigen Falcons nicht nur das Farmteam von Phoenix, sondern auch das der Tampa Bay Lightnings ist. Jeder NHL-Klub kann jeweils zehn Spieler zu Ausbildungszwecken dorthin abstellen, hat er allerdings mehr, müssen einige weiterziehen zu den Mississippi Sea Wolves in der East Coast Hockey League, wenn man so will die Dritte Liga. Da geht es noch richtig zur Sache, da wird in die Bande gecheckt, dass es nur so eine Freude ist, und wer den Boxkampf verweigert, gilt als Weichei.

Eine harte Schule also für Robert Francz und nach drei Jahren hatte er genug: „Ich wollte eine neue Perspektive und endlich auch einmal in einer technisch besseren Liga spielen.“ Und weil er gehört hatte, dass die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) mittlerweile auch in Nordamerika respektiert wird und viele Cracks über den Umweg DEL in der NHL gelandet sind, beauftragte er seinen Agenten, sich in Deutschland nach einem Klub umzusehen. Kaum zwei Tage waren vergangen, da kam schon der Rückruf: „Alles klar, du gehst nach Frankfurt“, hieß es, denn die Lions suchten bekanntlich gerade händeringend nach einer Verstärkung mit deutschem Pass, und Manager Bernie Johnston griff sofort zu.

Ehefrau Kimberly war einverstanden, und so packten sie wieder einmal Sack und Pack zusammen und düsten nach Frankfurt. Jetzt muss er erst mal lernen, wie er von seiner Wohnung zur Eissporthalle kommt, und vorläufig noch mit einem Kollegen fahren. Denn für sein Auto hat er einen Sonderwunsch: Es sollte möglichst mit Automatik sein! „Klingt blöd, gebe ich zu“, sagt er verlegen, „aber ich habe meinen Führerschein in Kanada gemacht und kenne nur Automatik.“ Die Lions wussten gar nicht, ob der Sportwagen-Hersteller und Lions-Partner Alfa Romeo überhaupt so etwas Skurriles im Angebot hat, versprachen aber, sich drum zu kümmern.

Seinen Traum von der NHL hat Robert Francz noch keineswegs aufgegeben, aber vorher möchte er sich noch einen anderen erfüllen: „Ich möchte in die Nationalmannschaft, und ich glaube, Hans Zach kennt mich noch nicht so gut.“ Das kann sich spätestens am 2. Dezember mit der Partie der Lions gegen die Kassel Huskies ändern.

Matthias Kittmann


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HCZ#20 Offline

Forums-Hobbit


Beiträge: 5.238

10.01.2002 11:58
#12 RE:Presse vom 10.01.2001 Antworten
@Hexe: Bitte vermeiden sie doppelte Postings! Besonders, wenn sie von EINER Person kommen!

PS: Späßle!

Ich bin 1. offizieller Bienchen-Fan
http://www.torontomapleleafs.com
Ich trage mein Charbonneau-Jersey mit Respekt und Stolz
Und Bernie wird sie doch noch in die PlayOffs führen!

F FL 1998 Offline

Zicke


Beiträge: 1.652

10.01.2002 12:18
#13 RE:Presse vom 10.01.2001 Antworten
@fiftyone

In Antwort auf:
@F FL 1998: Und dann: "Bitte nicht in´s Krankenhaus, ich muss doch das Spiel sehen" Und im Ausweis des Kindes steht dann: Geburtsort "Eisporthalle am Ratsweg"



Das ist ein Traum von mir...

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BJones Offline

NHL-Star


Beiträge: 991

10.01.2002 12:20
#14 RE:Presse vom 10.01.2001 Antworten
In Antwort auf:
Matthias Kittmann nimmt den 23-jährigen Stürmer Robert Francz unter die Lupe

Der Text ist doch schon uralt... der ist irgendwann im Oktober 2001 in der FR erschienen...


"Götter werden von Menschen geschaffen, und das erklärt eine Menge."
Terry Pratchett

F FL 1998 Offline

Zicke


Beiträge: 1.652

10.01.2002 12:24
#15 RE:Presse vom 10.01.2001 Antworten
In Antwort auf:
Der Text ist doch schon uralt... der ist irgendwann im Oktober 2001 in der FR erschienen...



Steht aber jetzt erst auf der off. Homepage.

Nicole

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