Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 14 Antworten
und wurde 443 mal aufgerufen
 Lions-Stammtisch
C-Gam Offline

Master of CereMONI 5. Reihe
Suche & Biete Mod


Beiträge: 8.888

30.10.2003 11:34
Fussball-News KW 44 Antworten

Bundesliga Spieler wegen sexueller Nötigung verurteilt

Frankfurt/Main (rpo). Wegen sexueller Nötigung einer Schülerin ist Abwehrspieler Jean-Clotaire Tsoumou-Madza von Eintracht Frankfurt verurteilt worden.
Das Offenbacher Amtsgericht verhängte eine Strafe von sechs Monaten Gefängnis auf Bewährung sowie eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro. Der 28-Jährige hatte zuvor vor Gericht die Tat gestanden und sich bei dem Opfer entschuldigt.

Der Vorfall ereignete sich in einem Frankfurter Reha-Zentrum, in dem alle verletzten Frankfurter Profis ihre Blessuren behandeln lassen. Der Kongolese hatte eine 19-Jährige an sich gedrückt und ihr an den Busen gegriffen. Die junge Frau geriet daraufhin in Panik und erstattete Anzeige.

C-Gam
------------------------------------------------------
@CereMONIYa tyebya lyublyu


Mr.Met Offline

NHL-Legende


Beiträge: 6.662

30.10.2003 11:43
#2 RE:Fussball-News KW 44 Antworten


Gruß vom bösen, gemeinen, arroganten Met


C R E A T I V E S U P P O R T E R S C R E W
& Crazy Birds 94
Die Stunde des Siegers kommt für jeden irgendwann ...

Ben Larry Offline

Trash Talker


Beiträge: 1.859

30.10.2003 13:05
#3 RE:Fussball-News KW 44 Antworten

Das ist nicht wahr oder???
____________________________________________________________________________________
THREAD INTERESSANT = LESEN, KOMMENTIEREN ; THREAD NETT INTERESSANT = NETT LESEN, NETT KOMMENTIEREN.
Helden leben lange, Legenden sterben nie.

C-Gam Offline

Master of CereMONI 5. Reihe
Suche & Biete Mod


Beiträge: 8.888

30.10.2003 13:06
#4 RE:Fussball-News KW 44 Antworten

Selbst für einen Zweitligisten zu schwach

Bundesligist Eintracht Frankfurt hat es versäumt, sich durch ein Weiterkommen im DFB-Pokal ein finanzielles Zubrot in Höhe von rund 250 000 Euro zu verdienen. Die zweite Hauptrunde war für fahrlässige Hessen schon Endstation: Eintracht Frankfurt - MSV Duisburg 1:2 (1:1, 1:1) n.V.

VON THOMAS KILCHENSTEIN UND FRANK HELLMANN

Frankfurt a.M. · 29. Oktober · Man hatte nicht gedacht, dass es noch sehr viel schlechter gehen würde nach dem grottenschlechten Kick gegen den 1. FC Köln vom Samstag. Doch Frankfurter und Duisburger Spieler schafften das im Pokal fast mühelos. Es war ein langweiliges Ballgeschiebe, ohne Esprit und Tempo.

Die erstklassigen Gastgeber fanden nie Bindung zum Spiel, sie wirkten seltsam desinteressiert, ohne Pep und Spritzigkeit. Es war keiner da, der Verantwortung hätte übernehmen können. Skela war bemüht, aber vieles verpuffte, und sonst war keiner da, der Impulse nach vorne setzen konnte. "Die ganze Mannschaft hat heute schlecht gespielt", senkte Eintracht-Trainer Willi Reimann den Daumen. Spielerisch lief überhaupt nicht zusammen, es war keine Idee im Spiel und keine Harmonie. Die Duisburger nutzten die Frankfurter Pomadigkeit clever und kamen in der Verlängerung durch den eingewechselten Ahanfouf, der einen katastrophalen Fehler von Geri Cipi in der 110. Minute zum 2:1 nutzte, zum Sieg. Und es war nicht einmal ein unverdienter Erfolg.

"Ganz furchtbares Spiel"

Trainer Reimann, der maßlos enttäuscht war von seiner Elf, sprach von einem "ganz furchtbaren Spiel". Er habe "in keiner Weise" das Gefühl gehabt, dass "wir das Spiel heute gewinnen können." Reimann hatte die siegreiche Elf vom Samstag gleich auf drei Positionen verändert. Die Stammspieler Cha und Möller fanden sich unversehens auf der Ersatzbank wider, für sie spielten Skela und Beierle. Auf der rechten Seite kam dann doch Lexa zum Einsatz, für den verletzten Bindewald rückte Preuß in die Viererabwehrkette. Und Stefan Lexa war es auch, der gleich für einen prima Auftakt sorgte.

Es waren ganze vier Minuten gespielt, da passte der Österreicher auf den halblinks völlig freistehenden Kreuz, und der schob die Kugel überlegt ins lange Eck. 1:0 nach vier Minuten, was kann einem gegen einen Zweitligisten schöneres widerfahren? Tatsächlich plätscherte die Partie an diesem nasskalten, trüben Oktoberabend aber auf einmal so dahin. "Unerklärlicherweise" (Reimann) habe sich seine Mannschaft nach der Führung zurückgezogen. "Vielleicht können sich einige nicht in so kurzer Zeit auf die wesentlichen Dinge konzentrieren", vermutete Reimann.

Uninspiriert, fast lustlos

Die Duisburger waren optisch überlegen, sie waren aber keinesfalls gefährlich, die Eintracht beschränkte sich darauf, den Vorsprung zu verwalten, wenn nicht zu verteidigen. Eigeninitiative war beim Gastgeber nicht direkt auszumachen, ein einziges Mal waren sie noch gefährlich in den Duisburger Strafraum gekommen, und da forderten die Fans vergeblich Strafstoß: Frommer war im Zweikampf mit Torhüter Langerbein zu Fall gekommen, später gab der Torhüter zu, den Eintrachtler gefoult zu haben. Ansonsten war nicht viel zu sehen vom Bundesligisten. Die Frankfurter Aktionen wirkten phlegmatisch, ohne Biss, ohne Zug zum Tor. Der Erstligist spulte irgendwie seinen Part herunter, uninspiriert, fast lustlos. Und so kam es, wie es oft kommt: Die an und für sich harmlosen Gäste kamen zum Ausgleich: Caca schlenzte einen Freistoß eine Minute vor der Halbzeit ins obere Eck. Zuvor hatte Cipi einen leichten Ball verloren.

Das allenfalls belanglose Spiel wurde im zweiten Abschnitt nicht besser, eigentlich passierte sogar noch weniger. Einmal hat Kreuz aus großer Distanz knapp neben das Tor geschossen, ein wenig später fing Langerbein einen Skela-Freistoß ab.

Das war es auch schon aus Frankfurter Sicht, die Glück hatten, dass ein Spizak-Schuss kurz vor dem Ende neben den Pfosten rollte. Und so mussten die 10 500 Zuschauer auch noch eine Verlängerung ertragen, die für die Frankfurter so böse endete.

C-Gam

------------------------------------------------------
@CereMONIYa tyebya lyublyu


Oliver Senzig Offline

Lord of the Board
Administrator

Beiträge: 5.270

30.10.2003 13:06
#5 RE:Fussball-News KW 44 Antworten

stand heute morgen schon im OFC Forum

find die strafe eigentlich ganz schön heavy
_____________________________
101% Marc Dillmann

Ben Larry Offline

Trash Talker


Beiträge: 1.859

30.10.2003 13:08
#6 RE:Fussball-News KW 44 Antworten

In Antwort auf:
find die strafe eigentlich ganz schön heavy

find ich nicht, ich finde er sollte auch zusätzlich noch vom Verein suspendiert werden.
Wenn man nicht weiß wie man sich als Profi zu verhalten hat, dann sollte man eben kein Profi sein.

____________________________________________________________________________________
THREAD INTERESSANT = LESEN, KOMMENTIEREN ; THREAD NETT INTERESSANT = NETT LESEN, NETT KOMMENTIEREN.
Helden leben lange, Legenden sterben nie.

C-Gam Offline

Master of CereMONI 5. Reihe
Suche & Biete Mod


Beiträge: 8.888

30.10.2003 13:12
#7 RE:Fussball-News KW 44 Antworten

C-Gam
------------------------------------------------------
@CereMONIYa tyebya lyublyu


C-Gam Offline

Master of CereMONI 5. Reihe
Suche & Biete Mod


Beiträge: 8.888

30.10.2003 13:23
#8 RE:Fussball-News KW 44 Antworten

Köln trennt sich von Funkel

Köln (rpo). Trotz des Sieges über die Wolfsburger - der 1. FC Köln hat sich am Donnerstag von Trainer Friedhelm Funkel getrennt.
"Die Zusammenarbeit ist mit sofortiger Wirkung beendet, auch wenn die Entscheidung emotional sehr schwer gefallen ist", sagte Manager Andreas Rettig auf einer Pressekonferenz.

Der Vorstand des Klubs gab die Entscheidung zwei Tage nach dem 3:2-Sieg der Kölner in der zweiten DFB-Pokalrunde bei den Amateuren des VfL Wolfsburg bekannt. In der Bundesliga belegt der Klub nach dem 0:2 bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Samstag und insgesamt nur zwei Siegen in zehn Spielen Rang 16.

Die Entlassung von Funkel, der seit dem 14. Februar 2002 in Köln arbeitete, war der 272. vorzeitige Trainerwechsel seit Bundesliga-Gründung 1963. Vor Funkel waren in der laufenden Saison Ewald Lienen bei Borussia Mönchengladbach und Kurt Jara beim Hamburger SV entlassen worden. Armin Veh hatte bei Hansa Rostock freiwillig das Handtuch geworfen.


C-Gam
------------------------------------------------------
@CereMONIYa tyebya lyublyu


bigfoot49 Offline

Titel gesucht
Co-Admin

Beiträge: 11.081

30.10.2003 20:34
#9 RE:Fussball-News KW 44 Antworten

Dede fällt zwei bis drei Monate aus

[30.10.] Borussia Dortmund hat mit Dede einen weiteren Namen auf der langen Verletztenliste. Am morgigen Freitag soll der 25jährige Brasilianer bei Prof. Dr. Beat Hintermann in Basel (Schweiz) am Sprunggelenk operiert werden. Dede wird Cheftrainer Matthias Sammer voraussichtlich zwei bis drei Monate nicht zur Verfügung stehen.


Verletzung mit Folgen: Morgen wird Dede in Basel am Sprunggelenk operiert.
Wie BVB-Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun erläuterte, der sich zur Zeit gemeinsam mit Dede in Basel aufhält, muss das im Spiel beim VfL Bochum gerissene Sehnenband im linken Sprunggelenk genäht werden. Darüber hinaus wird das aus einer früheren Verletzung geschädigte Innen- und Außenband mit operiert.

Nach der Operation durch Prof. Dr. Hintermann, einem der angesehensten Spezialisten für die Behandlung von Sprunggelenken, wird Dede zunächst eine Woche lang in Basel bleiben, bevor er nach Dortmund zurückkehrt.
http://www.borussia-dortmund.de


Das ist doch zum kotzen...

C-Gam Offline

Master of CereMONI 5. Reihe
Suche & Biete Mod


Beiträge: 8.888

31.10.2003 09:38
#10 RE:Fussball-News KW 44 Antworten

Kein Lichtblick weit und breit

Im Pokal gegen eine Zweitligisten ausgeschieden, finanziell ausgeblutet, das Image total ramponiert, der Spieler Tsoumou-Madza wegen sexueller Belästigung einer 19-Jährigen Schülerpraktikantin auf Bewährung verurteilt: Eintracht Frankfurt ist mal wieder an einem Tiefpunkt angekommen.

VON THOMAS KILCHENSTEIN

Frankfurt a.M. · 30. Oktober · Als hätte Eintracht Frankfurt nicht schon genug Probleme: Am Tag nach der peinlichen Pokal-Niederlage gegen den MSV Duisburg ist bekannt geworden, dass Abwehrspieler Jean-Clotaire Tsoumou-Madza wegen sexueller Belästigung vom Amtsgericht Offenbach zu sechs Monaten auf Bewährung sowie zu einer Geldstrafe von 10 000 Euro verteilt wurde. Der 28-Jährige hat gestanden, im Januar dieses Jahres im Reha-Zentram "Sporeg", wo alle Frankfurter Fußballer ihre Blessuren auskurieren, einer 19-Jährigen Schülerpraktikantin "an die Bluse gegangen" zu sein, wie Tsoumou-Madzas Anwalt Robin Fritz sagte. "Es war die niedrigst mögliche Strafe", sagte Fritz. Tsoumou-Madza hat sich bei der Schülerin entschuldigt. Von Seiten von Eintracht Frankfurt hat der Spieler nichts mehr zu befürchten, "er ist juristisch bestraft worden, damit ist für uns die Sache erledigt", sagte Vorstandssprecher Heko Beeck. Zu Spekulationen, Tsoumou-Madza möge sich einen neuen Verein suchen, wollte Beeck "keinen Kommentar" geben. Tsoumou-Madza gehöre weiter dem Kader an, sagte Trainer Willi Reimann, die "Sache ist für uns erledigt". Gespräche mit dem Spieler habe es schon lange vor der Verurteilung gegeben. Die Nachricht ist nicht dazu geeignet, das Bild des als Skandalnudel hinlänglich bekannten Clubs zu verbessern. Ein Rückschlag für Beeck, der sein Amt im Bemühen um mehr Seriosität bei der Eintracht antrat.

Trainer Reimann hatte auch am Donnerstag nach dem Auslaufen noch keine richtige Erklärung für die Leistung gegen Duisburg, die Vereinspräsident Peter Fischer treffend "unterirdisch" nannte und die eines Bundesligisten nicht würdig war. Keinen Biss, keine Aggressivität, keine Impulse habe er gesehen, sagte Reimann. Keiner wollte den Ball, und die, die ihn hatten, wussten damit nichts anzufangen. Die sportliche Magerkost gegen einen Zweitligisten, der sicherlich engagiert, aber beileibe nicht furchterregend stark war, hat Eintracht Frankfurt ein paar unschöne Wahrheiten präsentiert. Etwa die, dass die Mannschaft nicht in der Lage ist, nach einer frühen Führung einen Zweitligisten spielerisch in Schach zu halten. Dass die Eintracht schwerlich mit den meisten Erstligateams würde mithalten können, hatte man geahnt. Aber vor heimischer Kulisse gegen einen Zweitligisten? Impulse für die Offensive vermochte keiner zu setzen, weder Skela, dem die Spielpraxis fehlte, noch Lexa, der sich festrannte, noch Kreuz, der bemüht war. Ansonsten war das Spiel geprägt von Angst, Vorsicht und dem Bemühen, irgendwie jegliches Risiko zu vermeiden - indem man die Bälle zwei Meter quer spielte oder ins Aus. An diesem nasskalten und tristen Abend funktionierte bei der Eintracht nichts. "Die ganze Mannschaft war schlecht", sagte Reimann.

Diese Mannschaft kann nur dann Spiele gewinnen, wenn eine Menge Faktoren zusammenkommen: Mannschaftliche Geschlossenheit, die rechte Tagesform, ein schlagbarer Gegner, eine schlaue Taktik und Glück. Schon gegen den 1. FC Köln entschied ein einziger lichter, glücklicher Moment die Partie. Bis zur Führung war das Spiel ähnlich schlecht wie jenes gegen Duisburg. Doch so viele schlechte Teams wie Köln gibt es nicht in der Bundesliga. Die Krux bei der Eintracht ist aber die: Reimann glaubt, sein Team habe einzig mit defensivem und destruktivem Spiel eine Chance, dem Abstieg zu entgehen. Spielerisch kann sie keinen Gegner in die Knie zwingen. Richtig kompliziert wird es, wenn die Eintracht, was bei dieser Steinzeit-Taktik wahrscheinlich ist, ein Gegentor kassiert. Reimann weiß natürlich, dass er eine Mannschaft zur Verfügung hat,die allenfalls über gehobenes Zweitliagformat verfügt. Der wundersame Aufstieg kam ganz offenbar überraschend, wenn nicht zu früh, die Personalplanungen waren im Grunde auf eine weitere Saison in der Zweiten Liga ausgerichtet. Dann köpfte Schur den Ball ins Tor und die Eintracht war erstklassig. Es wurden für kleines Geld noch zwei "Kracher" verpflichtet, Cipi und Cha.

Eintracht Frankfurt hat, eingedenk aller finanziellen Probleme, zu viele Ergänzungsspieler in ihren Reihen. Auf dem Rasen stehen zu viele, die selbst noch Hilfe benötigen. Selbst Möller, der wohl langsam begreift, was er sich mit seinem Comeback angetan hat, ist dazu nicht in der Lage. Auch Preuß nicht oder Schur oder Skela. Und ob Keller, der Kapitän, nach seinem Knorpelschaden jemals wieder spielen kann, ist noch nicht sicher. Besserung ist nicht in Sicht: Das Aus im Pokal hat den Club garantierte 250 000 Euro Fernseheinnahmen gekostet. "Sportlich wie finanziell ist der Pokal-K.o. saublöd für uns", grantelte Vorstandssprecher Beeck. Die Aussichten, sich in der Winterpause noch einmal personell zu verstärken, tendieren gegen Null. Später sprach Präsident Fischer von einem "Tiefschlag". Moralisch und sportlich allemal.


Zurück ins Schneckenhaus

VON FRANK HELLMANN

Der sportliche Offenbarungseid verlangte nach Opfern. Und für die aufgebrachten Frankfurter Fans waren das am Mittwochabend die Spieler. Also kletterten einige Anhänger auf den Zaun, nahmen sich Münzen, Feuerzeuge und Plastikbecher und warfen die wütend in Richtung Rasen. Ein Grund mehr, dass die Eintracht-Profis schnell den Rückzug antraten. Auch reden wollten die meisten hernach nicht. Wer auf eigenem Platz im Pokal gegen den MSV Duisburg verliert, "verdient" wie selbst der Trainer befand, hat keine Argumente.

Und eine Zukunft? Wenn Willi Reimann schon das Gefühl plagt, gegen einen Zweitligisten " nicht gewinnen zu können", wie soll es dann erst gegen die Besten der Beletage werden? Erst geht's zu den spielfreudigen Bremern, danach reisen die selbstbewussten Stuttgarter an den Main. Zwei Spiele, null Punkte? "Es wird mehr als schwer", sagt Reimann im Flüsterton, "wir müssen läuferisch und kämpferisch mehr investieren."

Nur an den Lohn glaubt selbst Andree Wiedener, Ex-Bremer, der in anderthalb Jahre wieder in die alte Heimat zieht, nicht so recht. "Wenn wir kompakt auftreten", sagt er, "dann können wir Werder ein bisschen ärgern." Zuversicht klingt anders. Der Trainer wird deshalb auf bewährte Tugend für die Fremde zurückgreifen. Der laufstarke, aber abschlussschwache Du-Ri Cha agiert als einzige Spitze, die erster Verteidiger ist. Mit Ervin Skela war Reimann ("Er hat keine Impulse gegeben") auch unzufrieden. So spült das Versagen vom Mittwoch für den Samstag Andreas Möller wieder in die Anfangself. "Er ist wegen seiner Ballsicherheit und Erfahrung wichtig", findet der Trainer.

Selbst Mittelfeldmann Alexander Schur sehnt sich nach Möller, "wir benötigen jeden, der Ruhe ausstrahlt". Dass es der Altstar bislang allzu geruhsam angehen ließ, zu wenig Zweikämpfe gewinnt, zu wenig Ideen einbringt, scheint zweitrangig. Die Personalie Möller soll keine werden, die Zwietracht bei der Eintracht schürt.

Der "hervorragenden Offensive Bremens" (Reimann) wird Frankfurt mit "mannschaftlicher Geschlossenheit" begegnen - und zu dem furchterregenden Fußball zurückkehren, der zuvorderst Schadensbegrenzung verheißt, immerhin auswärts vier der acht Punkte einbrachte. Und so sagt der Trainer: "Wenn mir Angst und Bange vor Werder wäre, hätte ich den falschen Beruf."


C-Gam
------------------------------------------------------
@CereMONIYa tyebya lyublyu


C-Gam Offline

Master of CereMONI 5. Reihe
Suche & Biete Mod


Beiträge: 8.888

31.10.2003 13:55
#11 RE:Fussball-News KW 44 Antworten

Bundesliga bis 2006 bei Premiere

München (rpo). Premiere hat seine Option für die Verlängerung der Übertragungsrechte der Bundesliga bis 2006 ausgübt und wird die Spiele der ersten und zweiten Liga somit auch weiterhin live zeigen.
Das teilte das Unternehmen am Freitag in München mit. Die Übertragungsrechte umfassen sowohl die Erste als auch die Zweite Bundesliga. Ein Sprecher bestätigte einen Bericht von "Focus"-online, dass der Pay-TV-Kanal dafür rund 150 Millionen Euro je Saison auf den Tisch legt.

Premiere-Chef Georg Kofler ging davon aus, dass die Infront Buli GmbH nun auch die Option gegenüber der Deutschen Fußball Liga (DFL) ausübt. "Damit würde die Vergabe der Bundesliga-Lizenzrechte endgültig bestätigt", heißt es in der Mitteilung des Unternehmens. "Liga und Vereine können jetzt auf einer soliden Grundlage planen", sagte Kofler, der laut "Focus"-online die Wiedereinführung von Freitagsspielen als möglich bezeichnete.

Zugleich meldete der Premiere-Geschäftsführer Anspruch auf Teilhabe an der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland an: "Wir gehen davon aus, bei der Vergabe der WM-Rechte 2006 angemessen berücksichtigt zu werden. Schließlich sind wir einer der aktivsten Partner des deutschen Fußballs und gelten als Schrittmacher moderner, innovativer Fußball-Berichterstattung."

C-Gam

------------------------------------------------------
@CereMONIYa tyebya lyublyu


bigfoot49 Offline

Titel gesucht
Co-Admin

Beiträge: 11.081

31.10.2003 17:46
#12 RE:Fussball-News KW 44 Antworten

Borussia bangt um Fernandez und
Bergdölmo und stellt einen Sonderantrag

[31.10.] Borussia Dortmund Amateure gegen den Hamburger SV. Diese Partie ist für Montag (17.30 Uhr) in der Regionalliga angesetzt. Doch schon 24 Stunden zuvor, beim Bundesligaspiel zwischen den beiden Traditionsvereinen, muss Matthias Sammer Anleihen bei seinem Trainer-Kollegen Horst Köppel nehmen.


Reizung im Knie: Bergdölmo. Der
Einsatz des Norwegers ist fraglich.

Denn die personelle Lage hat sich noch einmal verschärft. War die Liste der Ausfälle nach der Verletzung von Dede und der Sperre für Kehl schon um die Positionen zwölf und 13 erweitert worden, bangt Sammer um zwei weitere Profis: André Bergdölmo und Juan Fernandez konnten heute nicht am Training teilnehmen. Der Norweger klagt seit geraumer Zeit über eine Reizung im Knie, und Sammer sagt: "Hoffentlich ist da bis Sonntag was machbar." Fernandez wiederum liegt krank im Bett. Diagnose: Magen-Darm-Grippe. Auch sein Einsatz ist fraglich. Sollte einer von beiden ausfallen, wäre Malte Metzelder erste Wahl. Der 21-Jährige kann sowohl auf der rechten Außenbahn (wie u.a. in Frankfurt erfolgreich praktiziert) als auch im Abwehrzentrum eingesetzt werden.


Kann rechts und zentral
spielen: Malte Metzelder.

Um im Fall der (Not-)Fälle eine spielfähige Mannschaft stellen zu können, hat Borussia Dortmund bei der DFL den Antrag gestellt, dass im Spiel gegen den HSV mehr als drei Amateure gleichzeitig auf dem Rasen stehen dürfen, und dass im 18-köpfigen Aufgebot nicht mindestens 14 Lizenzspieler aufgeführt sein müssen. Senesie und Odonkor besitzen Lizenzspieler-Status. Für die Amateure Sasi und Knoche wurde zusätzlich eine Bundesliga-Spielberechtigung angefordert. (br)

http://borussia-dortmund.lycos.de

Kann doch alles nicht wahr sein

Probie Offline

NHL-Legende


Beiträge: 4.010

31.10.2003 19:01
#13 RE:Fussball-News KW 44 Antworten

In Antwort auf:
Reizung im Knie: Bergdölmo. Der
Einsatz des Norwegers ist fraglich.

Naja, ich würd mal sagen, das, was der Bergdölmö im Pokal in Gladbach gezeigt hat, kann jeder Amateur oder Jugendspieler besser, insofern kein Verlust...



He scored a goal, added two assists and got the nod in a fight:
a Gordie Howe hat trick

bigfoot49 Offline

Titel gesucht
Co-Admin

Beiträge: 11.081

31.10.2003 19:07
#14 RE:Fussball-News KW 44 Antworten

Jedes der 12 WM-Stadien der WM 2006 soll mind. 5 Spiele erhalten. Einige große auch 6. Bei den großen sind Berlin und München sicher

bigfoot49 Offline

Titel gesucht
Co-Admin

Beiträge: 11.081

01.11.2003 14:52
#15 RE:Fussball-News KW 44 Antworten

Flirt zwischen Inter und Ronaldo



Ronaldo freut sich im April über ein Tor im Spiel Real Madrid - Manchester United.

Mailand (dpa) - Real Madrids Stürmerstar Ronaldo flirtet heftig mit seinem Ex-Club Inter Mailand. »Ich könnte mir eine Rückkehr nach Mailand vorstellen«, zitierte die italienische Zeitung »La Gazzetta dello Sport« den Brasilianer.

Im Sommer 2002 war der Nationalspieler wegen Unstimmigkeiten mit dem damaligen Inter-Trainer Hector Cuper nach Spanien gewechselt. Der plötzliche Abschied des nach vielen Verletzungen gerade wieder genesenen Weltmeisters hatte in Mailand damals für großen Unmut im Club und bei den Fans gesorgt.

Nach Cupers Rauswurf in Mailand vor zwei Wochen liebäugelt der 27- Jährige nun offensichtlich mit Inter, und der vor gut einem Jahr noch tief enttäuschte Inter-Präsident Massimo Moratti würde ihn nun wieder mit offenen Armen empfangen. »Vielleicht können wir etwas in Bewegung setzen«, sagte Moratti, der mit Alberto Zaccheroni nun einen Trainer nach Ronaldos Geschmack verpflichtet hat.

Da Inter von der Ablösesumme in Höhe von 35 Millionen Euro bislang vertragsgemäß erst 12 Millionen Euro erhalten hat, müssen »Ronaldos Liebeserklärungen« (»Gazzetta«) nicht folgenlos bleiben. Ein Rückkauf des früheren Publikumslieblings wäre für Inter leicht finanzierbar.

In Madrid ist Ronaldo unzufrieden, weil er sich von Real-Trainer Carlos Queiroz nicht ausreichend berücksichtigt fühlt. »Queiroz wechselt mich zu oft aus. Das gefällt mir nicht. Ich muss seine Entscheidungen akzeptieren, will aber immer bis zum Abpfiff auf dem Platz sein«, klagte Ronaldo in einem Interview der spanischen Zeitung »As«.
31.10.2003 dpa

UEFA verhängt Geldstrafen für Türkei und England

Nyon (dpa) - Die Zwischenfälle beim EM-Qualifikationsspiel zwischen der Türkei und England am 11. Oktober in Istanbul (0:0) kommen beide Verbände teuer zu stehen. Gastgeber Türkei muss 30 000 Schweizer Franken (19 350 Euro), Gruppensieger England 10 000 Schweizer Franken (6450 Euro) zahlen.

Dieses Urteil seiner Kontroll- und Disziplinarkommission gab der Europäische Fußball-Verband (UEFA) in Nyon/Schweiz bekannt.

Den Türken, die nach dem 0:0 als Gruppen-Zweiter in die Relegation müssen, wurde mangelnde Ordnung und Sicherheit im Stadion vorgeworfen. Fans hatten Feuerwerksraketen gezündet, türkische Spieler und ein Ordner hatten sich im Stadiontunnel ungebührlich verhalten. Auch englische Spieler waren bei diesen Auseinandersetzungen negativ aufgefallen.
30.10.2003 dpa

Kein vorzeitiger Wechsel von Barthez nach Marseille



Fabien Barthez schreit im April 2002 nach einem Tor seiner Mannschaft in der Champions League gegen Leverkusen.

Zürich (dpa) - Frankreichs Fußball-Nationaltorwart Fabien Barthez wird nicht vor Januar von seinem derzeitigen Club Manchester United zu seinem früheren Verein Olympique Marseille wechseln können. Der Weltverband FIFA sprach sich bei seiner Sitzung in Zürich gegen eine Ausnahmegenehmigung aus.

»Die FIFA hat die Anfrage von Marseille abschlägig beschieden, weil Wechsel außerhalb der internationalen Transferperiode laut Reglement nicht statthaft sind«, erklärte deren Sprecher Andreas Herren.

Barthez, Weltmeister 1998 und Europameister 2000, war beim englischen Meister zuletzt nur noch die Nummer 3 hinter dem Amerikaner Tim Howard und dem Nordiren Roy Carroll. Wegen der langfristigen Verletzung von Ersatztorwart Cedric Carasso hatte »OM« bei der FIFA um eine Ausnahmegenehmigung nachgesucht. Marseilles derzeitiger Torwart ist der Kroate Vedran Runje. Mit Olympique hatte Barthez 1993 den Europacup der Landesmeister gewonnen.

Noch am 20. Oktober war der Torwart auf Marseilles Webseite so zitiert worden: »Ich bin erfreut, hier zu sein. Marseille ist speziell für mich, denn hier ging meine Karriere so richtig los. Es müssen zwar noch einige Details geklärt werden, aber als ich hörte, dass United und Olympique verhandeln, bin ich sofort hierher gekommen.«
31.10.2003 dpa

 Sprung  

Xobor Xobor Forum Software
Einfach ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz