Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 7 Antworten
und wurde 4.551 mal aufgerufen
 DEL & DEB
bigfoot49 Offline

Titel gesucht
Co-Admin

Beiträge: 11.081

07.06.2003 11:44
40 Jahre Deutscher Eishockey Bund (DEB) antworten

40 Jahre Deutscher Eishockey Bund (DEB) - Eine Dokumentation (Teil 1)


40 Jahre Deutscher Eishockey Bund (DEB)


Sportlich war die Zeit vor dem DEB sehr erfolgreich

Eine Dokumentation von Horst Eckert
Die Zeit vor dem DEB betrifft die Jahre von der Jahrhundertwende, wo der Pucksport nach Europa kam, bis 1963. In den Anfangsjahren war Eishockey zunächst mal das fünfte Rad am Wagen der ersten Eissport-verbände. Zuerst kam 1888 der Deutsche Nationale Eislaufverband und dann 1890 der heute noch existierende Deutsche Eislauf Verband (DEV), ein Dachverband für alle Eissportler. 1909 wurde eine Sektion Eishockey in den DEV aufgenommen, spielte aber ein Mauerblümchendasein. 1910 gründete man in Berlin eine Stadt-Liga mit diesen zehn Vereinen: Berliner Schlittschuhclub, Sportclub Berlin,. BFC Preußen, Berliner Eislauf Verein 1904, BFC Britania, BERLINER EV 1886, Hockey Club Berlin, SC Komet, SC Charlottenburg und EV Berlin..
Das erste Eishockeyspiel fand am 4. Februar 1897 auf dem Halensee in Berlin statt. Der Akademische Sportclub bezwang in einem Match über 2 x 20 Minuten ein Studententeam.

Die Pionier-Städte
Neben Berlin waren das:
Hannover, wo 1910 eine Eisbahn eröffnet wurde, die man aber wegen seiner kleinen Maße Spucknapf nannte. Der DHC Hannover zählte zu den ersten Vereinen.
Nürnberg: 1896 entstand dort die erste Kunsteisbahn durch das Haus LINDE. Die ersten Vereine waren HG Nürnberg, Nürnberger HTC und die Eishockeyabteilung des 1.FC Nürnberg.
München: Schon 1910 gab es die Vereine MTV München, Münchner EV, SC Monarchia und SC München. Der MTV stand schon 1913 im Finale um die deutsche Meisterschaft und holte 1922 den Titel.
Hamburg: Der Altonaer Schlittschuhläufer Verein gehörte zu den Verbandsinitiatoren.
Dresden: Dort war zuerst eine Bandy-Hochburg. Um 1910 begann der ASC Dresden mit Eishockey. Später kamen noch der EV Dresden und der STHC 08 dazu.
Leipzig: 1912 war dort schon eine Stadtmeisterschaft mit den Vereinen: Leipziger BC, ASC, Ruderverein, Hockey Club, Wacker und Verein Eissport.
Schierke: Im Harz wurde schon um 1910 gespielt 1913 war in Schierke die Meisterschafts-Endrunde. Später gehörte der SV Schierke zu den deutschen Spitzenklubs.
Erste Eishockeyversuche fanden statt in: Königsberg, Rastenburg, Tilsit, Füssen, Frankfurt, Erfurt, Meiningen (Thür.), Tegernsee, um nur einige zu nennen.

Erste Deutsche Meisterschaft.

Die erste deutsche Meisterschaft fand 1912 statt. Es wurde folgende Ausschreibung (lt. Original) veröffentlicht:

Die Meisterschaft des Deutschen Eislauf Verbandes um den Staatspreis des Kultusministeriums ist offen für alle Amateurmannschaften aller dem DEV angehörenden Vereine. Es wird nach kanadischen Regeln und mit eine Scheibe gespielt.

Als Favoriten wurden im Vorfeld die Teams von SC Leipzig, Akademischer SC Dresden, DHC Hannover, BFC Preußen Berlin und Berliner Schlittschuhclub genannt. Es spielten aber nur zwei Vereine mit und die bestritten das Finale: Berliner Schlittschuhclub SC Charlottenburg 2:1. Und 14 Tage nach dem Finale erschien dann auch ein Bericht in der Zeitung WINTERSPORT. Demnach hatte der Schlittschuhclub nach dreimaliger Verlängerung ( a 15 Minuten) gewonnen. Die normale Spielzeit war 2 x 15 Minuten.
Der deutsche Meister Vertrat auch Deutschland bei den Europameisterschaften und gewann die ersten internationalen Medaillen:
Europameisterschaft 1910: Silbermedaille
Europameisterschaft 1911: Silbermedaille
Europameisterschaft 1913: Bronzemedaille
Europameisterschaft 1914: Silbermedaille

Als Kriegsverlierer 1919 1927 ausgesperrt

Nach diesem tollen internationalen Start wurde Kriegsverlierer Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg vom internationalen Spielbetrieb ausgeschlossen. Die Nationalmannschaft konnte Auch an den Olympischen Spielen 1920 und 1924 nicht teilnehmen. Man hätte dort Medaillenchancen gehabt.


Zweimal Europameister

Als Deutschland 1927 wieder mitspielen durfte, ging der Medaillenregen weiter:
1927: Europa-Silbermedaille
1930: Europameister
1930: WM-Silbermedaille
1932: Olympia-Bronzemedaille
1932: WM-Bronzemedaille
1933: Europa-Bronzemedaille
1934: Europameister
1934: WM-Bronzemedaille
1936: Europa-Bronzemedaille
1937: Europa-Bronzemedaille
1938: Europa-Bronzemedaille
1939: Europa-Bronzemedaille

Das war die Zeit von Superstar Gustav Jaenecke (Berliner SC). Weitere Stars im Nationalteam waren:

T: Walter Leinweber (EVF), Theo Kaufmann (SC Brandenburg), Wilhelm Egginger (Riessersee), Alfred Hoffmann (Zehlendorfer Wespen Berlin)
V: Albrecht von Bethmann-Hollweg (SCR), Erich Römer (BSC), Horst Orbanowski (DEG), Karl Wild (SCR), Rudolf Tobien (DEG).
S: Gustav Jaenecke (BSC), Rudi Ball (BSC), Martin Schröttle (SCR), Marquard Slevogt (SCR), Dr. Georg Strobel (SCR), Werner Korff (BSC), Alois Kuhn (EVF), Philip Schenk (SCR), Herbert Schibukat (Rastenburg)Roman Kessler (DEG) und ab 1939 die Österreicher Franz Czöngey, Walter Feistritzer und Oskar Nowak.

Trainer: Zuerst gab es den sogenannten Außenkapitän, heute würde man Spielertrainer sagen.
Das war Erich Römer (BSC). Dann kamen die beiden Reichstrainer Bobby Hoffinger und Bobby Bell aus Kanada.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Deutschland wieder vom Spielbetrieb ausgeschlossen und durfte von 1945 bis 1952 nicht international antreten.

Fortsetzung folgt...

http://de.sports.yahoo.com/030604/60/3h67b.html powered by Hockeyweb

Czechomania Offline

Colgate Zahnputzbieber


Beiträge: 3.970

07.06.2003 16:53
#2 RE:40 Jahre Deutscher Eishockey Bund (DEB) antworten

40 Jahre Deutscher Eishockey Bund (DEB) - Eine Dokumentation von Horst Eckert (Teil 2) - Teil 1

16. Juni 2003: 40 Jahre Deutscher Eishockey-Bund:
Die Nationalmannschaftsbilanz von 1963 - 2003

Augsburg, 7. Juni

40 Jahre Deutscher Eishockey Bund - Was war vor dem DEB
Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Deutschland wieder aus dem Weltverband LIHG ausgeschlossen. Bis 1952 mussten die Sportler warten, ehe sie wieder international mitspielen durften. Die Olympischen Spiele 1948 und die Weltmeisterschaften 1947 bis 1951 fielen in diese Zeit. Im nationalen Bereich fand eine totaler Neuaufbau statt. Die meisten Vereine aus der Hitler-Zeit wurden verboten. Man suchte sich neue Namen. Am 24.Februar 1947 wurde in Garmisch-Partenkirchen die „Deutsche Eis- und Rollsport Arbeitsgemeinschaft (DERAG)“ gegründet. Präsident wurde Eugen Query (München), Vizepräsident Wolfgang Fechner (Ost-Berlin). Schon einige Monate später traten die Rollsportler aus der DERAG aus. Es folgte die Umbenennung in „Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Eissport (DAGE)“. Vorsitzender wurde Ferdinand Baumer (München), Vize blieb Wolfgang Fechner (Ost-Berlin). Im September 1949 nahm man den alten, nun wieder erlaubten Namen „Deutscher Eissport Verband (DEV) an. Präsident wurde Herbert Kunze (München), Vize Heinz Henschel (Berlin).

Interessant auch die Besetzung der anderen, Eishockey betreffenden Positionen:
Eishockey-Obmann: 1949-51 Hans Krohs (München), 1951-55 Bruno Leinweber (Füssen), 1955-60 Willi Overath (Krefeld), 1960-62 Toni Neumaier (Augsburg), 1962- DEB-Gründung Josef Niederberger (Bad Tölz).
Spielausschuß: 1952-55 Bruno Leinweber (Füssen), 1952-62 Dr. Günther Sabetzki (Düsseldorf), 1952-62 Heinz Henschel (Berlin), 1960-62 Hans-Helmut Klaes (Stuttgart), 1960-62 Willi Krick (Bad Nauheim).

Deutsche Meisterschaft 1947 – DEB-Gründung 1963
Beherrschte bis zum Zweiten Weltkrieg der Berliner Schlittschuhclub das Rennen um die Meisterschaft, so war es ab 1947 der EV Füssen, der SC Riessersee und die beiden Krefelder Vereine KEV und Preußen.
1947 wurde der Titel noch unter den besten Vereinen der Regionen ausgespielt. Dann kam 1948 eine Meisterschaftsrunde und die Gründung der Oberliga, der damals (1948/49) folgende Vereine angehörten: EV Füssen, Preußen Krefeld, SC Riessersee, VfL Bad Nauheim, HC Augsburg, Kölner EK. Interessant auch wer in der damaligen Qualifikation ausgeschieden war: Forsthausstraße Frankfurt, HC Stuttgart, SG Mannheim, Havestehude Hamburg und EV Tegernsee.

Die deutschen Meister 1947 –63
1947: SC Riessersee (u.a. mit Gustav Jaenecke/ Trainer Lorne Trottier)
1948: SC Riessersee (Trainer Lorne Trottier)
1949: EV Füssen (u.a. mit Markus Egen, Xaver Unsinn/Trainer Bruno Leinweber)
1950: SC Riessersee ( u.a. mit Jaenecke, Biersack, Wild/Trainer Lorne Trottier
1951: Preußen Krefeld ( u.a. mit Schibukat und Spielertrainer Erich Konecki)
1952: Krefelder EV ( u.a. mit Torhüter Uli Jansen und Spielertrainer Erich Konecki)
1953 – 59 sieben Mal in Serie: EV Füssen: ( Trainer: 1953-56 Frank Trottier, 1957 Bruno Leinweber, 1958 und 1959 Markus Egen)

1958 Gründung der Bundesliga

Noch fünf Jahre vor dem Fußball führte Eishockey die Bundesliga ein!
Den ersten Titel gewann der EV Füssen.
1960: SC Riessersee (u. a. mit TW Hobelsberger/ Trainer Ronny Barr).
1961: EV Füssen ( u. a. mit Ambros, Trautwein,Waitl/ Trainer Markus Egen)
1962: EC Bad Tölz (( u. a. mit Schneitberger, Reif u. Spielertrainer Hans Rampf)

Adenauer und die Nationalmannschaft
1951 wurde die Bundesrepublik Deutschland wieder in den Weltverband aufgenommen und war für die Olympischen Spiele 1952 im norwegischen Oslo ein-geladen. In Norwegen begann die Presse gegen die deutsche Teilnahme zu votieren. Die Lage war kritisch. Das kam auch Bundeskanzler Konrad Adenauer zu Ohren. Er lud den Chef de Mission (Oberster Offizieller eines Landes bei Olympia) Herbert Kunze nach Bonn ein. Der DEV-Präsident schilderte das kurze Gespräch so:
Adenauer: „Sind wird denn da bei Olympia in Oslo überhaupt eingeladen?“
Kunze: „Ja Herr Bundeskanzler."
Adenauer: „Na dann fahren wir da auch hin."

Bei den Spielen war dann alles halb so wild. Unsere Nationalmannschaft unter Trainer Joe Aitken belegte Platz acht.


Vizeweltmeister 1953
Ein Jahr nach Olympia reiste das Nationalteam zur Weltmeisterschaft nach Zürich und Basel. Wegen der geringen Teilnehmerzahl wurde eine Doppelrunde gespielt an der die CSSR, Schweden, die Schweiz und die Bundesrepublik teilnahmen. Mitten im Turnier- Deutschland hatte die Bronzemedaille schon sicher – starb der CSSR-Staatspräsident Klement Gottwald. Das CSSR-Team musste sofort abreisen. Alle Spiele mit der CSSR wurden gestrichen und Deutschland rückte dadurch von Rang drei auf Platz zwei vor. Trainer Bruno Leinweber und sein Team war Vize-Welt- und Europameister. Hier die Mannschaft, die 1953 die letzten WM-Medaille für Deutschland gewann:
T: Uli Jansen (KEV), Alfred Hoffmann (SCR);
V: Toni Biersack (SCR), Hans Rampf (Tölz), Bruno Guttowski (KEV), Martin „Bolly“ Beck (EVF), Karl Bietschel (KEV);
S: Markus Egen , Xaver Unsinn, Kurt Sepp, Georg Guggemeos, Fritz Poitsch (alle EV Füssen), Karl Enzler (SCR), Dieter Niess (Kapitän/Bad Nauheim), Otto Brandenburg (Pr. Krefeld). Trainer Bruno Leinweber( Füssen); Teamchef Heinz Henschel (Berlin); Spielausschuss Dr.Günther Sabetzki (Düsseldorf).
Fortsetzung folgt (1954 bis zur DEB-Gründung 1963)


danke jan für den schönen abend!!! Ok, ok, ich weiß das ich gut bin ...


bigfoot49 Offline

Titel gesucht
Co-Admin

Beiträge: 11.081

09.06.2003 18:17
#3 RE:40 Jahre Deutscher Eishockey Bund (DEB) antworten

40 Jahre Deutscher Eishockey Bund
Eine Dokumentation von Horst Eckert
Was war vor dem DEB? Teil 3

WM 1955 in Krefeld, Dortmund, Köln und Düsseldorf
Deutschland mit zwei Teams am Start
Vom 25. Februar bis 6. März 1955 fand die Weltmeisterschaft in Deutschland statt.
In Krefeld, Dortmund, Köln und Düsseldorf statt. Die Bundesrepublik Deutschland war in der A- und der B-Gruppe mit je einer Mannschaft vertreten. Es war eine organisatorische Meisterleistung, die 15 Nationalteams auf die Stadien zu verteilen. Es war die dritte WM, die in Deutschland stattfand. Es begann mit dem WM-Finale 1930, das kurzfristig wegen Eismangel von Chamonix nach Berlin verlegt wurde. Dann kam das Olympische Turnier 1936 in Garmisch-Partenkirchen, das auch eine Weltmeisterschaft war.

Unsere Mannschaft, 1953 noch Vizeweltmeister belegte Rang sechs dank der Siege gegen die Schweiz (8:3 ) und Finnland (7:1). Die B-Mannschaft, die außer Konkurrenz in der B-Gruppe spielte kam unbesiegt auf den ersten Platz. Das A-Team wurde von Frank Trottier und das B-Team von Erich Konecki trainiert.

1957 und 1958 freiwillig nicht zur WM!

Bei den Olympischen Spielen 1956 in Cortina d`Ampezzo kam die Nationalmannschaft wieder auf den sechsten Rang. Für die WM 1957 in Moskau wurde kurzfristig wegen schwacher Leistungen in den Vorbereitungsspielen ebenso wie dann für die WM 1958 in Oslo abgesagt. Das war damals nicht so schwerwiegend, weil man höchstens in den B-Pool absinken konnte. Dafür trat die DDR bei diesen Titelkämpfen an. 1959 in Prag wurde die BRD-Mannschaft Sieger der B-Gruppe und qualifizierte sich für Olympia 1960. Trainer war 1959 der aus der DDR geflohene Gerhard Kießling, der stets von zwei Leibwächtern aus dem Kreis der Mannschaft bewacht wurde.


Bundestrainer Kießling kurz vor Olympia entlassen
Kurz vor der Abreise zum Olympiaturnier 1960 in Squaw Valley wurde Bundestrainer Gerhard Kießling auf Druck der DDR entlassen. Die Ostdeutschen Politiker drohten nicht im gesamtdeutschen Olympiateam zu starten, wenn Kießling bleibt.
Die BRD-Offiziellen gaben nach und setzten Karl Wild als Bundestrainer ein.
Ein politische Niederlage der laschen DEV-Funktionäre. Aber auch eine kleine Rache der DDR am bundesdeutschen Eishockey, denn man hatte 1956 und 1960 jeweils die Olympiaauscheidung im Eishockey gegen die BRD verloren. Eigentlich hätte Deutschland damals eine tolle Mannschaft auf das Eis schicken können, aber die DDR-Politfunktionäre wollten eine Ausscheidung. Hätte man diese gewonnen, hätte man den Chef de Mission für das gesamtdeutsche Team stellen können, einen prestigeträchtigen Posten für einen Funktionär als „Mannschaftsleiter“. Die BRD-Mannschaft hielt sich gut und belegte Rang sechs.


Die Olympia-Ausscheidungsspiele
1956: Berlin Ost DDR – BRD 3:7
1960: Garmisch-Partenkirchen BRD – DDR 5:2
Weißwasser DDR – BRD 3:5
1964: Füssen BRD – DDR 4:4
Ost-Berlin DDR – BRD 3:4

BRD qualifizierte sich dreimal für Olympia.


WM 1961 bis 1963 – mit viel Polit-Ärger
Die drei letzten WM-Turniere vor der DEB-Gründung standen im Zeichen der Duelle mit der DDR. 1961 in Genf kam die DDR auf Rang fünf, die BRD auf Rang acht. Das BRD-Team trat gegen die DDR nicht an, nachdem Weltpräsident Bunny Ahearne (GBR) alle Teams dazu verdonnert hatte, die Fahne und Hymne des Gegners zu achten. Er wollte die Deutschen zur „Einheit“ zwingen.

Das Match wurde 5:0 für die DDR gewertet. 1962 in USA bekam dann die DDR keine Einreiseerlaubnis – auch eine politischer Blödsinn – dafür spielte Absteiger BRD in der A-Gruppe und belegte Platz sechs. 1963 in Stockholm, wieder Polit-Ärger. Das BRD-Team gewann 4:3 gegen die DDR, die aber kehrte bei der Siegerehrung der BRD-Fahne den Rücken zu. Die DDR wurde daraufhin für drei Monate gesperrt. Ein Funktionärs-Witz, denn die Sperre fiel in die Sommermonate! Endstand DDR sechster, BRD siebter.

Olympia 1964 fiel dann schon in die Zuständigkeit des DEB.


Außenkapitän – Reichstrainer – Bundestrainer
Einer wurde sogar hingerichtet!

Chef an der Bande, ein heikles Amt. Zuerst war der Chef der Außenkapitän, heute würde man es Spielertrainer nennen. Dann kam in den 30er Jahren der „Reichstrainer“ und nach 1950 der Bundestrainer. Für einige der Chefs an der Bande gab es viel Ärger. So wurde der Reichstrainer, der Kanadier Bobby Bell in den Kriegswirren 1945 in Belgien als Nazi-Spion verhaftet, verurteilt und hingerichtet. Gerhard Kießling wurde kurz vor dem Abflug zu Olympia 1960 auf Druck der DDR-Funktionär kurzfristig entlassen. Dann musste man einige Jahre Trainer des EV Füssen sein, um Bundestrainer zu werden (das ersparte Füssen viel Trainergehalt!).


Die Trainer 1928 – 1963
1928-1934 Erich Römer (Außenkapitän)
1935 Bobby Hoffinger CAN (Reichstrainer)
1936-1939 Bobbiy Bell

Bundestrainer:
1952 Joe Aitken (CAN)
1953-54 Bruno Leinweber (D)
1955-58 Frank Trottier (CAN)
1959 Gerhard Kießling (D)
1960 Karl Wild
1961-62 Markus Egen (D)
1963 Vic Heilinger (USA)

Fortsetzung folgt (1963: DEB-Gründung)

http://www.hockeyweb.de/deb/deb_newsfeed.htm

Mr.Met Offline

NHL-Legende


Beiträge: 6.662

11.06.2003 08:21
#4 RE:40 Jahre Deutscher Eishockey Bund (DEB) antworten

In Antwort auf:
Erste Eishockeyversuche fanden statt in: Königsberg, Rastenburg, Tilsit, Füssen, Frankfurt, Erfurt, Meiningen (Thür.), Tegernsee, um nur einige zu nennen.


*TrappatoniModON* Was erlaube Eckert ??? *TrappatoniModOFF*


Erste Eishockeyversuche

Der SC Forthausstraße zählte damals mit zu den besten Vereinen (zumindest außerhalb Berlins), erreichte soagr einmal das Halbfinale im Kampf um die Deutsche Meisterschaft
Gruß Met



Alternative zu diesem Forum http://www.overtime-board.de/
NY METS W - 26 L - 30 4th NL East
Roy leaves the National Hockey League as the greatest goaltender ever to play the game


Czechomania Offline

Colgate Zahnputzbieber


Beiträge: 3.970

11.06.2003 20:36
#5 RE:40 Jahre Deutscher Eishockey Bund (DEB) antworten

40 Jahre Deutscher Eishockey Bund (DEB) - Eine Dokumentation (Teil 4)

Augsburg, 11. Juni

40 Jahre Deutscher Eishockey Bund
Eine Dokumentation von Horst Eckert Teil 4

1963 das Jahr der großen Ereignisse

1963 war das Jahr zahlreicher wichtiger Entscheidungen und Ereignisse. 1963 wurde US-Präsident John F. Kennedy (22.11.) ermordet. In der UdSSR herrschte Nikita Chruschtschow, deutscher Bundespräsident war Heinrich Lübke, Ludwig Erhard hatte Konrad Adenauer als Bundeskanzler abgelöst. Das ZDF wurde gegründet und der Fußball gründete fünf Jahre nach dem Eishockey seine „Bundesliga“. Borussia Dortmund war deutscher Fußballmeister, der EV Füssen deutscher Eishockeymeister. Der Amerikaner Vic Heilinger war Eishockey-Bundestrainer. DDR-Meister war Dynamo Weißwasser und DDR-Staatstrainer war Rudi Schmieder.
Die Eishockey- Bundesliga bestand aus folgenden Klubs (1963/64): EV Füssen, EC Bad Tölz, ESV Kaufbeuren, EV Landshut, Mannheimer ERC, Krefelder EV und Preußen Krefeld.
In der DDR-Oberliga spielten damals: Dynamo Weißwasser, Dynamo Berlin, Vorwärts Crimmitschau, SC Karl-Marx-Stadt, TSC Berlin und Empor Rostock.

Die Eishockey-Weltrangliste sah nach der WM 1963 so aus:

1. UdSSR 5. Finnland

2. Schweden 6. BR Deutschland

3. CSSR 7. DDR

4. Kanada (Amateure) 8. USA

16.Juni 1963 in Krefeld: Gründung des DEB

Otto Wanner begann als Kassenprüfer
Am 16. Juni 1963 wurde in Krefeld der „Deutschen Eishockey Bund“ gegründet. Vertreter von acht Landesverbänden und 32 Vereinen waren anwesend.
Sie vollzogen mit der Verbandsgründung die Selbstständigkeit des deutschen Eishockeysports. Von 1909, als die „Sektion Eishockey“ in den Deutschen Eislauf Verband (DEV) aufgenommen wurde, bis zum 16.Juni 1963 war Eishockey praktisch nur eine Sparte im DEV. Jetzt machte sich der Pucksport selbstständig, blieb aber im Dachverband, dem DEV. Es dauerte zehn Stunden und 50 Minuten, ehe Versammlungsleiter DEV-Präsident Herbert Kunze den Vollzug melden konnte.

Interessant ist, wer damals dabei war an diesem denkwürdigen Eishockeytag:

Lands-Eissportverbände: vertreten durch:

Eis- u. Rollsportverband Baden-Pfalz Helmut Klaes (Mannheim)

Bayerischer Eissport Verband Ferdinand Baumer (München)

Berliner Eissportverband Heinz Henschel

Hamburger Eis- u. Rollsport Verband Karl-Heinz Riedmann

Hessischer Eissport Verband Hans Unger (Bad Nauheim)

Niedersächsischer Eissportverband Fedor Rose (Hannover)

Eissportverband Nordrhein-Westfalen Dr. Günther Sabetzki (Düsseld.)

Württembergischer Eis- u. Rollsportverband Adolf Walker (Stuttgart)

Vereine:
EC Bad Tölz (Hans Rampf), EV Füssen (Otto Wanner), ESV Kaufbeuren (Herbert Schluck/Reinhard Höbel, Krefelder EV (Herbert Beckmann), Preußen Krefeld (Prof. Dr. Justus Adam Nagel), EV Landshut (Leopold Eichbichler/ Gerhard Schreiber), Mannheimer ERC (Ludwig Mayer), SC Riessersee (Dr. Hans Schwarz), VfL Bad Nauheim (Dr. L. Ruofs), Berliner Schlittschuhclub (Georg Kraeft), Eintracht Dortmund (Ernst Sürenhagen), Düsseldorfer EG (Manfred Trippe), Sportgemeinde Eintracht Frankfurt (Gerhard Kießling), TSV Holzkirchen (Hubert Wochinger), Kölner Eisklub (Ludwig Osterkorn), EV Landsberg (Dr. Karl John), TEV Miesbach (Thomas Anwander), SG Nürnberg (i.V. Toni Neumaier/Augsburg), ERC Sonthofen (Willi Franz), EC Oberstdorf (Fritz Geiger), Altonaer Schlittschuhläuferverein (Karlheinz Riedmann), BFC Preußen Berlin (Heinz Henschel), EC Sauerland Deilinghofen (Karl Schröder), Essener RSC (Günther Gast), Hamburger Schlittschuhclub (Wilhelm Kahle), RESG Hannover (Edgar Luszek), ESV Herrsching (Karl Dosch), Münchner Eislauf Verein (Emil Hammer), EV Pfronten (Fritz Hörig), EV Rosenheim (Rudolf Lechl), SC Wessling (Erich Rieder), SC Ziegelwies ( i.V. Otto Wanner/Füssen). Dazu kamen mehrere Einzelpersonen, die keinen Verein vertraten.

Start mit Doppelspitze

Es wurde beantragt, zwei 1.Vorsitzende zu wählen, so dass die beiden starken Landesverbände Bayern und NRW gewichtig vertreten sind. Es gab für fast alle Positionen mehrere Bewerber und damit eine interessante Wahl, die von Herbert Kunze geleitet wurde. <Die Gewählten fettgedruckt> (In Klammer Stimmenzahl)

1.Vorsitzender: Ludwig Zametzer Füssen (200), Dr. Günther Sabetzki Düsseldorf (134), Heinz Henschel, Berlin (64).

Schatzmeister: Emeran Ludwig , München (200)

Technische Kommission: Toni Neumaier, Augsburg (200)
3 Beisitzer: Heinz Henschel, Berlin (154), Manfred Lurz Bad Tölz (142); Willi Krick ,Bad Nauheim(134), Dr. Ernst Eichler Mannheim (92), Raimund Krawinkel, Krefeld (70)

Jugend-Obmann: Helmut Perkuhn ,Düsseldorf (200)

Schiedsrichter-Obmann: Georg Zeller, Landshut (116), H. Conrad ,NRW (84).

Verbandsgericht: E. Rieder,Wessling als Präsident, Herbert Beckmann Krefeld, als Stellvertreter.

Kassenprüfer: Georg Kraeft,Berlin (198), Otto Wanner, Füssen (186)

Der spätere Präsident Otto Wanner begann also als Kassenprüfer – aber nur für ein Jahr, denn schon für April 1964 war eine außerordentliche Mitgliederversammlung geplant, wo man die Weichen neu stellen wollte.
Die Nationalmannschaft wurde nach der Entlassung von Vic Heilinger von einem deutschen Trainertrio betreut. Die Füssener Markus Egen, Xaver Unsinn und Engelbert Holderied übernahmen diese Position. Das Nationalteam, erstmals unter DEB-Führung, gewann die Olympiaausscheidung gegen die DDR und war für die Spiele 1964 in Innsbruck qualifiziert. Ein guter Start.



danke jan für den schönen abend!!! Ok, ok, ich weiß das ich gut bin ...


Barbarossa Offline

NHL-Legende


Beiträge: 1.471

11.06.2003 23:54
#6 RE:40 Jahre Deutscher Eishockey Bund (DEB) antworten

In Antwort auf:
*TrappatoniModON* Was erlaube Eckert ??? *TrappatoniModOFF*


Erste Eishockeyversuche

Der SC Forthausstraße zählte damals mit zu den besten Vereinen (zumindest außerhalb Berlins), erreichte soagr einmal das Halbfinale im Kampf um die Deutsche Meisterschaft


War das nicht sogar der SC Forsthausstraße, der einen Feldhockeyspieler als Goalie hatte ?
Musste der nicht damals zu Drittelbeginn von seinen Mitspielern zum Tor geführt werden, damit er nicht unterwegs hinfällt ? So gesehen passen die "Gehversuche" recht gut.
Soll übrigens sensationell gehalten haben, der Junge.
Bin mir allerdings nicht sicher, kann auch das Team verwechseln.

Rossi

Czechomania Offline

Colgate Zahnputzbieber


Beiträge: 3.970

24.06.2003 14:14
#7 RE:40 Jahre Deutscher Eishockey Bund (DEB) antworten

40 Jahre Deutscher Eishockey Bund
Eine Dokumentation von Horst Eckert - Teil 6
Die Aera Gerhard Kießling
Nach drei Jahren unter Bundestrainer Prof. Vladimir Bouzek aus Prag, der das Nationalteam wieder in die A-Gruppe zurückführte, holte der DEB wieder einen deutschen Trainer für sein Aushängeschild, die Nationalmannschaft. Gerhard Kießling übernahm das Amt, das er schon einmal vor rund zehn Jahre inne hatte. Damals wurde er auf Druck der DDR-Politfunktionäre kurz vor Olympia 1960 entlassen. Der Mann, der die höchste akademische Ausbildung eines Eishockeytrainers in Westeuropa durch-laufen hatte, war DDR-Staatstrainer und flüchtete 1956 mit der Familie in den Westen.
1971 übernahm er wieder das Nationalteam. Der Sachse auf dem Trainerstuhl modernisierte das Training, kümmerte sich intensiv um den Nachwuchs und hatte zunächst Erfolg. Bei den Weltmeister-schaften in seiner Zeit, bestand die A-Gruppe aus sechs Nationen. Es war sehr schwer, sich dort zu halten. Kießling belegte folgende Plätze. WM 1971 (5.), Olympia 1972 (7.), WM 1972 (5.). Dann kam die WM 1973 in Moskau, wo das Team absteigen mußte. Der Bundestrainer hatte zu sehr verjüngt, warf man ihm vor. Später war man froh um die Jungspunde, die Kießling eingeschult hatte! Cracks wie Torhüter Rainer Makatsch, das Verteidigerduo Udo Kießling, Ignaz Berndaner und die Stürmer Martin Hinterstocker, Sepp Wünsch und Erich Kühnhackl waren dabei. Doch dann klappte der er-strebte Wiederaufstieg 1974 (3. Platz B-Gruppe) nicht. Das war bitter, denn 1975 fand die WM in der Bundesrepublik statt. Kießling mußte gehen, Xaver Unsinn kam.

Dr. Günther Sabetzki wurde IIHF-Präsident
Für die DEB-Offiziellen war das Jahr 1975 ein Jubeljahr. Wurde doch mit Dr. Günther Sabetzki ein Deutscher in das Amt des IIHF-Präsidenten gewählt. Der DEB-Vizepräsident aus Düsseldorf war der erste Deutsche der in dieses Hohe Amt berufen wurde. Vor ihm schaffte nur der Berliner Hermann „Männe“ Kleeberg den Sprung in die engere Weltverbandsspitze. Er war dreimal Vizepräsident. Damals wurde in im Turnus ein Nordamerikaner und dann ein Europäer in die Position gewählt, daher die kurzen Amtsperioden von Kleeberg: 1911-12, dann 1932-33,und nochmals 1935-36.





bigfoot49 Offline

Titel gesucht
Co-Admin

Beiträge: 11.081

05.07.2003 15:11
#8 RE:40 Jahre Deutscher Eishockey Bund (DEB) antworten

Teil 7

Das Gespann Otto Wanner und Xaver Unsinn - eine fruchtbare Zusammenarbeit mit einigen Kratzern

DEB-Präsident Otto Wanner und Bundestrainer Xaver Unsinn, das war eine sehr fruchtbare und oft freundschaftliche Zusammenarbeit. Zwei Allgäuer mit Ecken und Kanten. Auf der einen Seite der Politiker und Bürgermeister von Füssen Otto Wanner, auf der anderen Seite Xaver Unsinn, der an der Sporthochschule Köln den Trainerjob studierte, vorher aber ebenfalls in Diensten der Stadt Füssen stand. Oft setzte Unsinn seine ganze Autorität ein, um Wanner den Rücken zu stärken, oft gab es aber auch Differenzen, wie 1976, als sich Otto Wanner im DEB nicht durchsetzen konnte und Xaver Unsinn, der seinen Verein Berliner SC ungerecht behandelt sah, als Bundestrainer zurücktrat.

Im Mittelpunkt aber stand der sportliche Erfolg. Zuerst der Aufstieg in die WM A-Gruppe 1975 und dann ein Jahr später der Gewinn der olympischen Bronzemedaille bei den Spielen in Innsbruck1976. Xaver Unsinn hatte mit zwei tollen Erfolgen begonnen. Und dann der Rücktritt aus Protest gegen den DEB.

Hans Rampf übernahm kurzfristig das Amt und konnte mit dem Team drei Jahre in der A-Gruppe bleiben. Dann der Rückschlag bei Olympia 1980 in USA. Nur Rang zehn !

Ab 1982 begannen wieder die Unsinn-Jahre mit dem Nationalteam. Neun Jahre konnte sich das BRD-Team unter den ersten Acht der Puck-Nationen halten. Fünfter bei Olympia 1984 in Sarajevo und 1988 in Calgary, sowie bei der WM 1983 im eigenen Land. Qualifikation und Teilnahme am CANADA-Cup 1984 und vier siebte Plätze. Bei der WM. 1990 bei der WM in der Schweiz wurde Unsinn krank und Assistent Erich Kühnhackl übernahm das Team für die beiden letzten Spiele.

Einige Herrn im DEB opponierten gegen Unsinn, der ihnen zu „mächtig“ geworden war. Otto Wanner ließ seinen Bundestrainer fallen, um seinen eigenen Stuhl zu retten. Ein schändliches Verhalten gegen einen so verdienten Mann wie Xaver Unsinn.

1981 wurden die Play-offs eingeführt

Die Fachzeitschrift „Eishockey Magazin“ hatte sieben Jahre für die Ply-offs getrommelt. Es wurden Vorträge über das System veranstaltet, aber einige Funktionäre verstanden den Modus einfach nicht.

1981 wurde die Neuerung dann endlich eingeführt und sie sollte viele, für die Fans unvergessene Höhepunkte bringen- Erster Play-off-Meister wurde der SC Riessersee, der zusammen mit Rosenheim und Landshut die bayerische Fahne noch hochhielt. Der Meisterpokal ging immer mehr in die Großstädte (1977 u. 79), Berlin (1974 u.76) Düsseldorf (1975) und Mannheim (1980).

1987 wurde das deutsche Eishockeymuseum geplant

Zum Verbandsjubiläum 1988 regte DEB-Präsident Otto Wanner an, ein Eishockeymuseum mit einer deutschen Hall of Fame zu eröffnen. Sportdirektor Roman Neumayer unterstützte den damaligen DEB-Pressechef Horst Eckert, der in monatelanger Arbeit die Grundlagen für das Projekt zusammen-

Suchte. Heute steht das Museum in Augsburg , hat sich etabliert und hat auch international großes Ansehen.
Offizielle – Funktionäre – Idealisten – Profis

Der DEB hatte im Laufe der Jahre zahlreiche Führungspersönlichkeiten. Darunter waren echte Profis, zahlreiche Mitläufer aber auch viele Idealisten, die viel für den Eishockeysport getan haben.

Hier alle wichtigen Positionen im DEB und die jeweiligen Amts:
Die Führung des Deutschen Eishocke Bundes 1963 – 2003
Vorsitzender /Präsident Jugend-Obmann

1963/64 Ludwig Zametzer (Füssen und 1963 - 1988 Helmut Perkuhn (Düsseldorf)

Dr. Günther Sabetzki (Düsseldorf) (danach Nachwuchs-Referenten Reuter, Pfuhl)

beide gleichberechtigt. 1999 Guntram Lüdemann (Bötzingen)

1964 - 1992 Otto Wanner (Füssen)

1992 - 1995 Ulf Jäkel (Kaufbeuren) Schiedsrichter-Obmann

1995 - 2002 Rainer Gossmann (Düsseldorf) 1963 - 1984 Georg Zeller (Landshut)

2002- Hans-Ulrich Esken 1984 - 1986 Willi Penz (Kaufbeuren)

1986 - 2000 Helmut Böhm (Landshut)

2.Vorsitzender /Vizepräsident 2000 - Klaus Stöger ( (Eisenberg)

1963/64 nicht besetzt

1964 -1984 Dr. Günther Sabetzki (Düsseldorf) Sportwart

1984 - 1988 Dr. Ernst Eichler (Mannheim) 1963/64 Toni Neumaier (Augsburg)

1988 - 1991 Rudolf Gandorfer (Landshut) 1964 - 1988 Heinz Henschel (Berlin)

Wilfred Wegmann (Duisburg) (danach Sportdirektor)

1991 - 1993 Heinz Landen (Köln)

1993 - 1995 Dr. Wolfgang Bonenkamp Sportdirektor

1995 - 1902 Rudolf Schnabel (Nürnberg) 1970 - 1986 Roman Neumayer (Olching)

2002- Uwe Harnos (Kaufbeuren) 1986 - 1992 Helmut Bauer (Garmisch-Partenk.)

Jochen Haselbacher (Hannover) 1992 - Franz Reindl (Garmisch-Partenk.)

Bodo Lauterjung (Ingolstadt)

DEV-Ehrenpräsidenten (aus Eishockeybereich)

Schatzmeister Hermann Kleeberg (Berlin)

1963 - 1970 Emeran Ludwig (München) Heinz Henschel (Berlin)

1970 - 1978 Walter Matthes (Walldorf)

1978 - 1980 Adolf Weiss (Garmisch-Part.) DEB-Ehrenpräsident

1980 - 1990 Walter Matthes (Walldorf) Otto Wanner (Füssen)

1991 - 1993 Josef Wagner (Rosenheim)

1992 - 1995 Gottfried Neumann (Augsburg) DEB-Ehrenmitglieder

1995 - 2002 Wolfgang Sorge (Düsseldorf) Herbert Kunze, Heinz Henschel, Dr. Ernst Eichler,

(wird v. Vizepräsident übernommen) Helmut Perkuhn
http://www.hockeyweb.de/deb/deb_newsfeed.htm

 Sprung  

Xobor Xobor Forum Software
Einfach ein eigenes Forum erstellen