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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 293 mal aufgerufen
 Lions-Stammtisch
mick Offline

Alteuropäer


Beiträge: 1.783

04.04.2003 13:27
Neues aus North Dakota Antworten

alle transatlantiker seien gewarnt, hier folgt antiamerikanismus pur

Nichteheliche Lebensgemeinschaften bleiben in North Dakota
verboten

Utl: Senat des US-Staates stimmt für Beibehaltung von 90 Jahre
altem Gesetz =

Bismarck/USA (AP) Die Regierung des US-Staates North Dakota hält
an einem mindestens 90 Jahre alten Gesetz fest, das unverheirateten
Paaren das Zusammenleben verbietet. Der Senat in der Hauptstadt
Bismarck stimmte am Donnerstag mit 26 zu 21 Stimmen gegen die
Abschaffung des so genannten Anti-Kohabitationsgesetzes. Demnach
gelten nichteheliche Lebensgemeinschaften ebenso wie Vergewaltigung
und Inzest als Sexualverbrechen. Verstöße können mit bis zu 30
Tagen Gefängnis und Geldbußen bis zu 1.000 Dollar bestraft werden.
Das Gesetz diene „als Erinnerung dafür, dass es ein Richtig und
ein Falsch“ gebe, sagte der republikanische Senator John Andrist.
Dass es kaum durchgesetzt werden könne, sei kein Grund für eine
Abschaffung. Die Vorschrift geht nach Angaben aus Parlamentskreisen
in Bismarck mindestens auf das Jahr 1913 zurück. Der
Bevölkerungsstatistik zufolge leben in North Dakota mehr als 11.000
unverheiratete Paare zusammen.
Ende##
AP/738/mp


gruß, mick (bekennender alteuropäer)

Baphomet Offline

männliches Tratschweib
DEL, NHL & Intern. Mod


Beiträge: 6.061

04.04.2003 13:29
#2 RE:Neues aus North Dakota Antworten

das sind 11 Millionen Dollar...

schau hin schröder, so nimmt man geld ein

Atenio

Bapho!



MISSION 10 W - 5 to go!

bigfoot49 Offline

Titel gesucht
Co-Admin

Beiträge: 11.081

04.04.2003 13:42
#3 RE:Neues aus North Dakota Antworten

In Antwort auf:
Bismarck

Wurde bestimmt von Deutschen gegründet die Stadt - wollt ihr die nicht auch noch verbieten Amis?



First member of the "DELete(tm) und Tripcke gehört weg"-Circle
Debile Eistanz Luschenliga = DEL
"Lernen ohne zu denken ist verlorene Arbeit. Denken ohne zu lernen ist gefährlich..."
Ich kann gar nicht soviel essen wie ich kotzen kann - gegen Tempobeschränkungen auf deutschen Autobahnen! Pro !

mick Offline

Alteuropäer


Beiträge: 1.783

04.04.2003 15:04
#4 RE:Neues aus North Dakota Antworten

ist zwar nicht south dakota, aber auch zum schmunzeln: Link


Knochenarbeit

Eine delikate Aktion des Satiremagazins "Titanic" bewegt nicht nur die US-amerikanische Presse

Von Matthias Thieme


Merkwürdiges hatte kürzlich die US-amerikanische Zeitung The Tampa Tribune zu berichten: Ein verdächtiges Päckchen aus Deutschland habe im Büro der republikanischen Kongressabgeordneten Ginny Brown-Waite in Brooksville große Aufregung verursacht. Zuerst sei den Mitarbeitern der Abgeordneten ein "komischer Geruch" aufgefallen, dann wurden Sicherheitskräfte alarmiert.

Bombenspezialisten röntgen die Post aus Deutschland und stellten fest, dass einige Knochen den langen Weg vom alten Europa ins Land der Freiheit gefunden hatten. "Das war wahrscheinlich die Quelle des Geruchs", zitiert die Zeitung St. Petersburg Times einen Polizeisprecher. Zwar erhalte die Abgeordnete des öfteren auch böse Post, doch keine Sendung sei bislang "quite as fishy" gewesen wie die aus Deutschland, so die Zeitung weiter. Die Behörden wollen nun testen, um welche Art Knochen es sich handelt ("They could be human bones, chicken bones or ham bones. We can't tell), und sogar das FBI ermittelt, was es mit den Knochen auf sich hat.

Einen Hinweis zur Lösung des Falles können die Ermittler in der aktuellen Ausgabe der Satirezeitschrift Titanic finden: Auf Seite zwei des Blattes ist die Adresse der Abgeordneten angegeben. "Graben Sie in Ihrem Garten nach den sterblichen Überresten amerikanischer GIs", fordert Chefredakteur Martin Sonneborn die Leser auf. Und auf der Website des Satiremagazins heißt es: "Die Amerikaner wollen die Knochen ihrer Soldaten wiederhaben - wir schicken sie ihnen! (...) Finden Sie keine Knochen, behelfen Sie sich doch bitte mit einigen Hühnchen-, Schweine- oder Rinderknochen, die vom Mittag- oder Abendessen übrig geblieben sind, und versenden diese (vorher abkochen!) - Amerikaner schätzen solche symbolischen Aktionen sehr." Mit der Knochen-Aktion reagierte die Zeitschrift auf einen Vorschlag Brown-Waites: Die Kongressabgeordnete wollte es Familienangehörigen der in den Weltkriegen gefallenen und in Europa begrabenen US-Soldaten ermöglichen, die Überreste der Soldaten nach Amerika überführen lassen. Um die Ehre der Soldaten zu retten, wollte Brown-Waite sogar einen Gesetzentwurf einbringen. Vor allem das abtrünnige Frankreich hatte den Zorn der Abgeordneten erregt. "Ich habe, ebenso wie viele Amerikaner, nicht das Gefühl, dass die französische Regierung die Opfer zu schätzen weiß, mit denen Männer und Frauen in Uniform die Freiheit verteidigt haben, die die Franzosen heute genießen", zitierte der Spiegel Brown-Waite.

"The Boys are coming home", höhnt jetzt die Redaktion der Titanic. Das Knochenverschicken scheint auch den Lesern des Satiremagazins zu gefallen. Auf der Website werden die aus Sicht der Redaktion gelungensten Aktionen dokumentiert. Und auch andere deutsche Medien gewinnen dem makaberen Scherz etwas ab: "Hühnchen essen für den Frieden", schrieb der Stern. "Halbe Hähnchen, ganze Sache", fand die Süddeutsche Zeitung.

Gar nicht lustig findet man die "Hass-Post" dagegen in Florida. "Wenn ihr Büro damit überschwemmt werden sollte, wären wir besorgt", sagte ein Sprecher des Hernando County Schriff's Office der Tampa Tribune. "Abgrundtief verkommen" finden die Aktion auch Teilnehmer eines CDU-Diskussionsforums im Internet. Von der seelenlosen Schändung des Andenkens Gefallener ist dort die Rede. Was die toten Hühner bewegt, ist nicht bekannt.

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Copyright © Frankfurter Rundschau 2003
Dokument erstellt am 03.04.2003 um 18:16:16 Uhr
Erscheinungsdatum 04.04.2003


gruß, mick (bekennender alteuropäer)

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