Ei Coach, Von den echten eingeborenen Amerikanern abgesehen kommen die alle aus Europa (und ein paar von anderen Länden / Staaten / Kontinenten), also trifft nman mit solchen Aussagen seine Vorfahren / Urahnen. Das wollte ich nur zum Ausdruck bringen. Nicht mehr und nicht weniger.
Tschö, Robert
Papiertütengeschwader 2003 Dauerkarte 2003 / 2004? So besoffen kann ich nicht sein...
Nein, ich gehe nicht zu den Lions, ich gehe Schlittschuhlaufen auf dem Außenring...
die treffen ja nicht nur unseren export! Tut doch net so, als wenn wir nur von denen abhängig wären, genauso abhängig sind die von uns! die können sich gar keinen boykott leisten! Oder fliegt airbus nicht mit pratt/withney turbinen, werden in unseren Fregatten keine General electric gasturbinen verbaut... ************************************ "Wer Wind säht, wird Sturm ernten!"
"Ich kann doch nich' jedesmal mitte Flex auf's Scheißhaus gehen."
"Ok, Mister! Ich hab' keine Ahnung, wonach Sie suchen, aber... um das gleich klarzustellen: Ich bin hetero!" - "Na, dann gratulier' ich!" - "Danke!"
Member of the inofficial Lions-Board´s ANTI-Blind Guardian Circle! *******************************
es denken aber nicht alle so. hier ein text aus t-online:
In Antwort auf: Vom Kampf-Teutonen zur Friedenstaube
Von Uwe Wolff (New York) Wenn ein junger Deutscher als "Kraut" beschimpft wurde, dann befand er sich entweder im klischeeverliebten England, oder ein freundlicher Amerikaner klopfte ihm dabei scherzhaft auf die Schulter. Mit der spöttischen Bezeichnung "Kraut" war in den USA in den vergangenen Jahren jedenfalls immer ein freundliches Grinsen einher gegangen. Doch die Zeiten haben sich geändert: In diesen Tagen klingt die Weltkriegsbezeichnung "Krauts" für Deutsche, die in den Vereinigten Staaten leben, etwas anders. Etwas ernster kommt es rüber, etwas vorwurfsvoller. Selbst von Leuten, die man seit vielen Jahren seine Freunde nennt.
"Die Deutschen nehmen den Druck von Saddam" Stuart Goldman ist so einer. Er kennt einige Deutsche und war auch schon mal "drüben". Er mag seine "Krauts", obwohl er jüdisch ist. Damit hatte der 42jährige Verkäufer aus Manhattan allerdings noch nie ein Problem, wohl aber mit der Haltung der Deutschen zu einem Krieg gegen den Irak. "Man, ich verstehe Euch nicht", stöhnt er. "Gerade ihr solltet doch wissen, wie wichtig es ist, so einen Diktator wie Saddam Hussein loszuwerden." Stuart nennt die Deutschen "feige" und Kanzler Schröder einen Mann, "der nur nach Mehrheiten schielt". Auch das Argument, dass es der Bush-Regierung doch nur um das Öl am Golf geht, will er so nicht gelten lassen. "Klar geht's auch um Öl. Aber die Welt kann sich doch nicht von einem Diktator und seinem Öl abhängig machen." Für Stuart ist es ganz klar: "Die Deutschen machen unsere Politik kaputt. Ihr nehmt den ganzen Druck von Saddam. Zusammen mit diesen Franzosen."
"Wir haben Euch ja auch geholfen" Selbst Robert Myers, 56, Kriegsgegner und Vietnamkriegsveteran sagt: "Saddam muss weg. Egal wie. Der Kerl ist gefährlich für die ganze Welt. Die Menschen im Irak leiden unter ihm. Ihr Europäer solltet uns eher helfen, den Kerl zu beseitigen, als uns daran zu hindern. Wir und andere Nationen haben Euch ja damals auch geholfen, Euren Hitler loszuwerden."
Verwirrende Krauts Doch längst nicht alle Amerikaner denken so. Viele US-Bürger sind derzeit eher verwirrt über die Rolle der Deutschen, die immerhin zwei Weltkriege vom Zaun gebrochen und während der Nazi-Zeit unglaubliche Greueltaten begangen haben. "Plötzlich seid ihr Deutschen die friedliebenden Kriegsgegner. Ich kann es nicht fassen. Was sollen wir nun mit dem Klischee vom gewalttätigen Teutonman machen?", jammert Pete Ross, ein 34jähriger Restaurantmanager. "Da passt ja gar nichts mehr. Aber vielleicht schafft ihr Deutschen es ja, zusammen mit anderen Nationen, die Kriegstreiber aus Washington in Schach zu halten."
"Je dümmer die Leute..." Auch das ist Amerika - lange nicht so kriegslüstern und angriffslustig. Dass Amerika keine blutrünstige Nation darstellt, die sich nun in ihrer Gesamtheit anschickt, den Wüstendiktator in die Wüste zu schicken, zeigt sich Tag für Tag neu. Die Nation ist innerlich zerrissen, das spüren auch die Deutschen, die hier leben. "Nee, mit Tomaten werden wir hier nicht beworfen", lächelt die Verlagsangestellte Natascha Theiss. "Allerdings spricht einen jeder auf das "alte Europa" an." Viele Amerikaner sind von ihrer Regierung auch peinlich berührt. Natascha Theiss, die seit vielen Jahren in den Vereinigten Staaten lebt: "Es gilt einfach die Regel: Je dümmer die Leute hier sind, desto besser finden sie Rumsfeld und seine Freunde."
Anti-Kriegs-Resolutionen ans Weiße Haus In der amerikanischen Bevölkerung gewinnen die Kriegsgegner jeden Tag mehr Unterstützung. Viele Hollywoodstars haben sich gegen den drohenden Irakkrieg ausgesprochen, wie erst vor wenigen Tagen George Clooney und Dustin Hoffman auf der Berlinale. Es gibt landesweit große Demonstrationen gegen die Kriegspläne der Bush-Regierung. Weit über 90 Städte in den Vereinigten Staaten haben sogenannte "Anti-Kriegs-Resolutionen" verabschiedet und zu Präsident Bush ins Weiße Haus geschickt. Darunter auch die Hauptstadt Washington D.C. und die großen Städte Houston, Dallas und Austin in George W. Bushs Heimatstaat Texas. Die Stadt New York allerdings - Opfer des schlimmen Terroranschlags vom 11. September 2001 - konnte sich nicht zu einer Anti-Kriegs-Resolution durchringen.
Spontane Küsse für deutsche Friedensliebe An einem späten Sonntagnachmittag in einer Downtown-Bar von New York. Die Stimmung ist ausgelassen, Gläser klirren, die ersten Mädchen beginnen zu tanzen. Darunter eine schöne, junge Frau mit blonden, langen Haaren, die offenbar gerade von einer Anti-Kriegs-Demonstration kommt. "No war on Iraq - Kein Krieg gegen den Irak", steht auf dem grossen, violetten Button, den sie sich an den Pullover gesteckt hat. "Du hast Recht, Frau", sage ich zu ihr im Vorbeigehen. "Ich bin übrigens Deutscher". Sie schaut mich an, lächelt und springt mir um den Hals, gibt mir einen Kuss. "I love you", ruft sie laut. "I love you Germans." Das ist wohl einmalig in der Geschichte Deutschlands: Man wird geliebt - und diesmal nicht nur wegen der deutschen Wertarbeit, sondern wegen seiner Friedensliebe.
Angela Merkel hat den Schwenk in der US-Außenpolitik nicht begriffen Zugegeben: Es ist ein großer Hintern, den die Regierung der einzig verbliebenen Supermacht derzeit dem Rest der Welt zeigt, wenn es um ihre Pläne geht, in den Irak einzumarschieren. Dennoch: So tief wie Angela Merkel muss niemand dort hineinkriechen. Und erst Recht gibt es keine Notwendigkeit, das Klopapier in Form eines Meinungsartikels in der Washington Post gleich vorneweg zu stopfen. Merkel machts trotzdem. So weit wäre das Verhalten der deutschen Oppositionsführerin einfach nur eklig und vielleicht auch ein bisschen peinlich. Man könnte im Übrigen aber getrost darauf hoffen, dass es der außenpolitisch ahnungslosen CDU-Parteichefin schon selbst auf die Füße fallen wird, sich im Ausland mit Positionen profilieren zu wollen, die mehr als drei Viertel der bundesrepublikanischen Bevölkerung ablehnen - und das noch unter der Überschrift "Schröder spricht nicht für alle Deutschen". Allerdings verweisen Text und Besuchsintention Merkels auf ein Problem, das tatsächlich längerfristige Auswirkungen auf den Zuschnitt der deutschen und der europäischen Außenpolitik haben wird. Mehr noch als innerhalb der deutschen Sozialdemokratie weigern sich die CDU-Außenpolitiker, die neuen strategischen Überlegungen der US-Außenpolitik und das von Washington zunächst einseitig veränderte Konzept der Beziehungen zu den Bündnispartnern zur Kenntnis zu nehmen. Die Pflügers, Schäubles und eben auch Merkels hängen stattdessen einem USA-Bild an, das selbst in Zeiten des Kalten Krieges schon falsch war. Aber damals ging dieses Bild zumindest mit den objektiven Interessen der Bundesrepublik einher. Die westdeutsche Demokratie war mit US-Hilfe entstanden, Westberlin wurde mit US-Hilfe verteidigt, und so beantwortete in der bipolaren Welt allein die Bündniszugehörigkeit die wesentlichen Fragen westdeutscher Außenpolitik. Die Unionspolitiker agieren heute immer noch so, als sei der Treueschwur Richtung Washington eine hinreichende Handlungsanleitung und jede Wahrnehmung von Realität ungehörig. Im besseren Fall ist das nur ein taktisch motivierter Beißreflex gegen die Regierung. Im schlechteren Fall - und der ist zu befürchten - meinen sie das wirklich so. Damit ist die CDU-Spitze inhaltlich im Rückstand und im eigenen Land so isoliert wie Europas rechte Regierungen von ihren Bevölkerungen und die US-Regierung weltweit. Beruhigend nur, dass Merkels provinzielle Art, mit andienernden Meinungsbeiträgen im Ausland die Position der eigenen Regierung konterkarieren zu wollen, weltweit als niveaulos angesehen wird. Der Klassenunterschied etwa zum - ebenfalls konservativen - französischen Außenminister, der im Weltsicherheitsrat Standing Ovations für seinen Appell zum Frieden erhielt, ist offensichtlich. Immerhin öffnen sich der CDU-Politikerin nun in Washington alle Türen. Wie ein Staatsgast wird Merkel von der rechtskonservativen Ideologenclique in Washington empfangen, die sich angesichts derart herzerfrischender Naivität freudig die Hände reiben." BERND PICKERT
Typischer TAZ Beitrag MEine Unterstützung hat Merkel, auch wenn es jeden Linken stört... Und Goppel(CSU) hatte auch recht als er sagte: Wenn diese Demonstrationen ( Berlin etc) Freidensdemos WÄREN, dann hätte man auch gegen Saddam und sein schrekliches Regime demonstriert!!! Diese Demos sind doch zu 90% ganz einfach ANTI-Amerikanische Demos...Ja, ich bin auch gegen Krieg, aber ich mache nicht bei dieser plumpen linken Anti-Amerika Stimmungsmache mit!!!! Ein Nein zum Krieg ist gut, aber kein "NEin, egal was auch passiert"! Also demonstriert gegen Saddam und ich bin dabei! Freie Lionistische Gemeinde Mörfelden
Wenn ich die Leute sehe, die da mitlaufen...JA! Hats du dir mal die Plakate angeschaut die da gezeigt werden??? Alles Anti-Ami, nichts Anti-Saddam! Okay, die Demo der Kirchen in Frankfurt, die hatte wahrscheinlich keinen Anti-Ami hintergrund, aber die eisten anderen sehr wohl... Und das kotzt mich einfach an, dass der Irakkonflikt einfach nur zur Stimmungsmache genutzt wird!!! Freie Lionistische Gemeinde Mörfelden
In Antwort auf: Und das kotzt mich einfach an, dass der Irakkonflikt einfach nur zur Stimmungsmache genutzt wird!!!
Da geb ich dir 100Prozentig recht !! Geht mir auch auf den Sack, dass es nur "Pro Krieg" oder "Anit Amerika" gibt ! Das nenn ich übelste Stimmungsmache, und die kommt von seiten der amerikanischen Regierung (Bush und seine kalten Krieger). Wir haben Bekannte, die in Amerika leben (Nashville), und die haben uns erzählt, wie das dadrüben aussieht zur Zeit. Die Leute haben Angst, als unpatriotisch zu gelten, wenn sie nicht 100pro für den Krieg sind. Wirklich Angst.
Und es lief letztens ein guter Bericht im öffentlich-rechtlichen, da wurde ganz gut beleuchtet, das viele Demonstrationen im Grunde Pro-Amerikanisch sind, weil sie das einfordern, wofür Amerika früher einmal stand: Freiheit der Andersdenken, freie Meinung - auch wenn sie anders ist usw. Den diese amerikanischen Grundwerte werden von der jetzigen Regierung quasi abgeschafft. Ich sage nur Guantanamo Bay, Festnahme und Einsperrung von arabischen Studenten etc. pp. Der Irak-Krieg ist da nur die Fortsetzung ! Es gibt da ein Wort, woran das alles erinnert, ich sage es jetzt hier nicht, sonst geht das Geschrei wieder los... Kann sich jeder selbst denken, welches es ist...
Natürlich gibt es immer Leute, die Anti-Amerikanisch sind, links und rechts aussen, und die nutzen die jetzige Situation für ihre Zwecke aus, aber die Demonstrationen letztes Wochenende waren meiner Meinung nach keinesfalls Anti-Amerikanisch !
Die Stärke des Rechts soll das Recht des Stärkeren ablösen !!